NSU- gewachsene Strukturen einer mörderischen, deutschen Parallelgesellschaft Teil 1

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(e.B. Kapstadt / Waterberg / Nürnberg / München)
1.Teil
(Auszug aus dem gleichnamigen Buch)
Auf dem Weg zurück nach Nürnberg, 2016

Kleiner Körper im Wald

Nun war es doch nicht NSU - Böhnhardt, der Peggy umbrachte. Peggy Für den Mord, für den ein Mensch, der durch seine Krankheit, Behinderung, nicht in die Gesellschaft zu passen schien, Jahre in Gefangenschaft zubrachte. Ulvi K. Ulvi K., der nichts tat, als dem Druck der Ermittler nach Stunden des Verhörs nachzugeben.
Wieder war es, wie schon bei dem Phantom von Heilbronn, seltsamerweise, auch im Zusammenhang mit den Morden des NSU, ein DNA - Spurenträgerfehler. Dieses Phantom tauchte in der Tötungssache zum Nachteil der Heilbronner Polizeibeamtin "Michelle Kiesewetter auf, danach zog das Phantom eine Spur durch Mitteleuropa, um später als Labor-und Spurenträgerfehler ausgemacht zu werden.
Sonst wären Peggy und letztlich auch Ulvi K., ein weiteres Opfer des NSU und der Machenschaften, die jeden normalen Menschen an seinem Verstand zweifeln lassen.

 

Es sind Abgründe, die sich auftun, die die Öffentlichkeit, sehen die Bürger die fröhlich lächelnde Frau Zschäpe, die immer adrett daherkommt, an dem von Richter Götzl und seinen Kollegen, vertretenen Rechtsstaat völlig verzweifeln lassen.
Der Prozess zieht sich und Frau Zschäpe tut alles, um die Leiden der Opfer zu verlängern.

 

Beate Zschäpe, die aus dem rechten Untergrund mehr als ein Dutzend Belobigungen und Heldenbekundungen erhalten hat, ist nicht etwa das Gesicht einer Angeklagten, sondern der hässlichsten Auswüchse des Neofaschismus. Der offensichtlich geisteskranke Mörder Breivik vermutet in ihr eine Schwester im Geiste.

Beate Zschäpe schweigt sich aus. Das ist ihr gutes Recht. Der Rechtsstaat beweist Frau Zschäpe, was Demokratie, die sie so sehr verachtet, wert ist, wenn es um die Wurst geht. Diesmal um ihre eigene.
Es geht in diesem Verfahren vor dem OLG München darum, ob Frau Zschäpe lebenslänglich ins Gefängnis muss oder nicht. Das wird selbst ihr klar sein.
Die DNS ihres Freundes wurde in der Nähe des Fundortes von Peggys Leiche ausgemacht.
Ob nun ein Fehler eines Spurenträgers oder nicht, es ist schon verstörend, was sich dort zuträgt.

Wie konnte die DNS von Böhnhardt so zufällig auf den Spurenträger gelangen?

Was hat Böhnhardt mit dem Tod von Peggy K. zu tun? Zumal er 1993 schon einmal im Visier der Ermittler in einem anderen Kindermord stand. Auch in diesem Fall war Böhnhardt im Mittelpunkt der Ermittlungen. In Ermanglung von Beweisen wurde er 1993 nur als Zeuge in dem Ermittlungsverfahren vernommen.

 

Beate Zschäpe, die Böhnhardt, ihren mutmaßlichen Mittäter, im "wohlverdienten Urlaub von all den Qualen der Anschlagsvorbereitungen, der Morde, der Bankraube umarmte", will von all dem nichts gewusst haben?

Bitte?

Wenn sie schweigt, so soll sie zu den angeblich politisch motivierten Morden, die nur schlichte Morde waren, den Banküberfälle schweigen, doch sich aber zu den Morden an den Kindern einlassen, zumal zahlreiche Mitglieder der rechten Szene in Deutschland in Kindesmissbrauch verwickelt sind oder waren.

Ihre bisherige Einlassung ist an geistiger Armut nicht mehr zu überbieten. Das sollte jedem klar sein.

Zudem besteht der Verdacht, dass Rechtsradikale mit dem Tötungsdelikt Peggy K. etwas zu tun haben könnten, nicht erst seit dem möglichen Fauxpas mit dem DNS-Spurenträger, sondern schon elf Tage nach dem Verschwinden des Mädchens tauchte ein Schmähschreiben in rechtsradikaler Machart bei den Eltern der damals noch vermissten Peggy auf.

Schnell kam die Frage auf, ob sich die rechte Szene als Päderasten-Vereinigung versteht, die hemmungslos auf Beutejagd ging und wahrscheinlich noch geht. Vorstellbar ist es.

Es hat etwas mit dem Allmachtgefühl der Nazis zu tun. Nazis lehnen den Staat, wie er ist, ab. Nicht nur, dass sie Menschen wahllos töten, Banken ausrauben, ihnen ist das Schicksal von Opfern völlig egal. Es ging dem NSU-Trio nur um den Moment, Rache des Kleinbürgertums, Hass auf ausgemachte Minderheiten und letztlich auf sich selbst, weil sie nach der Wende in ihren Augen zu kurz gekommen waren.

Braune Staffettenübergabe

Die Idee der Terrorgruppe, so verpasste es leider Richter Götzl, festzustellen, war schon älter, als er vermuten durfte und nur eine Generationenangelegenheit, in der die Stafette übergeben werden musste. Die Idee des nationalen Untergrundes reicht bis in die frühen 1920 Jahre zurück. Der verstorbene Rechtsterrorist und Dreh- und Angelpunkt nationaler Terrorgruppen, Manfred Roeder, dozierte oft über seine augenscheinlichen Helden aus der "Organisation Consul" der damaligen Zeit in der Weimarer Republik.

Allerdings, der allzeit souveräne Richter Manfred Götzl würde wie ein Kasper dastehen, wie eine dieser Marionetten, die die rechte Szene für die Legendenbildung danach benötigt, würde er anders agieren, als er es tut. "Zschäpe kämpfte Götzel nieder", durch Schweigen, durch eine mehr als idiotische "11 Uhr Erklärung" im Prozess. So und nicht anders verarbeiten die Rechten ihre eigene Geschichte. Anderes war man nur durch das zynische und Menschen verachtende Bekennervideo mit der für diese Zwecke missbrauchten Comicfigur, Paulchen Panther, gewöhnt:(Achtung! Dieser Inhalt ist ungemein brutal und widerwärtig und zeugt in vollem Umfang von der Doktrin der Nazis. Sie sollten sich darauf einrichten, wirklich starke Nerven zu haben.)

 

Der NSU Prozess würde Schule machen für den rechten Propaganda-Automaten, der jetzt schon Zschäpe als Mitarbeiterin des Bundesamtes für Verfassungsschutz ausgemacht hat. Zschäpe ist für den harten Kern der Naziszene in Deutschland und weit darüber hinaus, eine "Regierungsdirektorin" des BfVS und zugleich eine von ihnen, die dem Staat die neonationale Gesinnung durch Schweigen, Lächeln und Lachen erklärte. Absehen von den inhaltslosen Erklärungen ihrer Verteidiger vor Gericht.

Götzl, der nicht die Starallüren der Angeklagten, wie Theodor Prinzig in den Stammheimer RAF Prozessen ertragen muss, sollte hinterfragen, für was Frau Zschäpe diese Menge an Verteidigern benötigt, wenn sie doch offen zu erkennen gibt, dass sie sich durch Ausflüchte oder vielmehr Schweigen verteidigen will.

Nochmal, es ist das Recht der Angeklagten Beate Zschäpe und man sollte sich hüten, dieses Recht zu brechen.

 

Götzl ist, man mag halten von ihm, was man will, der richtige Mann am richtigen Ort. Die Münchner Kammer am OLG ahnt, dass Zschäpe in Revision gehen wird. Irgendeinen Grund werden sie oder ihre zahllosen Verteidiger finden. Da ihre Untersuchungshaft dann ins siebte Jahr geht, lauert das Gespenst einer möglichen Freilassung bis zum neuen Prozess hinter jeder Ecke.
Vielleicht ist es auch der letzte Strohhalm, an dem sich Beate Zschäpe festhält.

Was das letzte verbliebene, offizielle Mitglied des NSU vor einigen Wochen allerdings von sich gab, war erbärmlich. Niemand hatte etwas Anderes, als jämmerliche Schuldzuweisungen gegen ihre toten Mittäter, erwartet.
Kein Wort zu dem Anfang der jetzt angeklagten Mordserie, die in Nürnberg im Jahr 2000 ihren Beginn nahm. Enver Şimşek war das erste bekannte Opfer des NSU. Vielleicht gab es zuvor noch Opfer, die bisher nicht ermittelt werden konnten. Zumindest ist es wahrscheinlich, dass die Bombenbastler von eigenen Gnaden, nicht nur Puppen aufhängten, sondern auch aktiv zuvor auf organisierte Menschenjagd gingen. Dazu hielten sie sich in der Nazisubkultur viel zu lange zuvor auf.

Es gibt das böse Gerücht in der rechten Szene, dass der niemals geklärte Sprengraub in Maastricht, auch aus der Ecke des Thüringer Heimatschutzes und der braunen Kameraden aus Franken bewerkstelligt wurde. Dieser Spur wurde in keiner bekannten Akte nachgegangen.

Sprengraub in Maastricht
https://youtu.be/pMskezOohLA?t=6m13s
https://youtu.be/3s-10bM0-Cg
https://youtu.be/JKg_pdajh1g

Frau Zschäpe kann sprechen, sie ist nicht stumm, wenn das Stimmchen auch ziemlich dünn klang. Zschäpe wirkte wie das Abziehbild von Magda Goebbels, der Kindesmörderin im Untergang des Berliner Bunkers, als alles verloren war. Zschäpe ahnt, dass alles verloren ist. Zumindest ihr Leben in Freiheit.

Wie zynisch klingt da die "Erklärung, die sie unlängst durch ihren Anwalt vor dem Oberlandesgericht München abgab. Diese Erklärung verhöhnte noch die Opfer und den Staat zusätzlich. Frau Zschäpe zieht es vor, das "Naivchen" zu spielen.
Die angeblich letzte Überlebende einer, durch ganz Deutschland, ziehenden Bande von Killern, die zweifellos nicht nur die Opfer töteten, die in der Anklageschrift vor dem Münchner Oberlandesgericht, im Verfahren OLG München - 6 St 3/12 ff. erfasst sind, sondern nun tun sich Abgründe auf, die so unfassbar klingen, dass man wieder an eine Kontaminierung von Spurenträgern glauben will, wie es bei dem Phantom geschehen war.

Duplizität der Ereignisse, die heute so wirken, als wäre der damalige Spurenträger, im Zusammenhang mit dem Phantom von Heilbronn nicht so zufällig zustande gekommen. Vielleicht wollte jemand den immer weiter ausufernden Skandal um den NSU damals noch im Keim ersticken. Es ist Spekulation, wie vieles in dem NSU Verfahren.
Jedoch, der eigentliche Skandal ist noch viel größer.

Leichen im Keller

Warum fing die Serie des NSU in Nürnberg an? Warum Franken?
Weil hier die Alliierten Gericht hielten, über die Hauptkriegsverbrecher?
Weil Nürnberg die Stadt der Reichsparteitage der NSDAP war?
Weil Manfred Roeder, der geistige Mentor und ehemalige Terrorist hier den Anfang sah, um die Macht wiederzuerlangen?

War alles nur ein Zufall, auch, dass in Nürnberg, drei Opfer des NSU ermordet wurden, so viele wie in keiner anderen Stadt Deutschlands in der bekannten Serie?

Die Mordserie des NSU und ihrer Hintermänner ist ohne Beispiel in der Geschichte der Bundesrepublik, die Mordserie an ausländischen Mitbürgern zeigt die internationalen Verbindungen der Nazis auf.

Nicht erst seitdem der Erlangener Verleger Shlomo Lewin am 19.Dezember 1980 durch ein Mitglied der Wehrsportgruppe Hoffmann, Uwe Behrendt, ermordet wurde, ist Franken zu einem Tummelplatz von Nazis geworden, die sich im Laufe der Dekaden in ihrer ideologischen Brutalität steigerten, sondern schon vorher trieben es die Nazi-Kumpanen ziemlich heftig in Franken. Zufällig stammte Behrendt aus Thüringen, ehe er, nach seiner Übersiedlung in die Bundesrepublik, Kontakte zu Hoffmanns Wehrsportgruppe erhielt. Nach dem Mord an Lewin und dessen Lebensgefährtin Frieda Poeschke floh er aus dem Dunstkreis Hoffmanns, auf Schloss Ermreuth, der Privatresidenz Hoffmanns, in den Libanon, wo er dann in einem Trainingslager nach Folter, Suizid beging. Die WSG Hoffmann unterhielt enge Bindungen zur Fatah in dieser Zeit.

Reales Phantom- NSU reloaded

Fast ist man versucht, zu glauben, dass die nicht verstummenden Gerüchte um eine zweite Bande von Nazi-Killern stimmig sein müssen. Immer mehr dieser Untergrundgruppen tauchen auf.
Das NSU-Trio mordete wie in einem frühen digitalen Computerspiel, wahllos, hemmungslos, allerdings gut getarnt und äußerst effizient. 15 bekannte Raubüberfälle beging das Trio zusätzlich.

Es bleiben sehr viele Fragen offen, die niemand beantworten kann. Zschäpe will nicht, und ihr Unterstützerumfeld begreift das Ausmaß der Verbrechen nicht, die der NSU beging. Ein Teil heißt diese Untaten noch für gut. In Mundlos und Böhnhardt werden verklärte Helden gesehen, die als Märtyrer ihrer unbekannten Auftraggeber starben.
Ja, wer gibt solche Aufträge?
Die rechte Szene, der harte und dumme Kern der ewig schreienden und kämpfenden Kameradennetzwerke begreifen das Trio als das "Großreinemachen" für den Verfassungsschutz. So schmutzig kann niemand denken, außer er ist völlig verdorben durch rechte Ideologie.
Aber Böhnhardt, wie man sieht, ist nicht der einzige, dem solche Untaten zur Last gelegt werden können. Er kann sich selbst nicht mehr verteidigen- obwohl - wie soll sich jemand verteidigen, der derlei Taten begangen hat, obwohl ihm das Recht zweifelsohne zusteht?

 

Um den NSU ranken sich mittlerweile zahlreiche Gerüchte, zum Beispiel, Böhnhardt und Mundlos hätten sich nicht selbst gerichtet, sondern wären gerichtet worden. Die rechte Szene ist böse und verlogen, wenn es darum geht, den ausgemachten Gegner zu verleumden. Angeblich soll jemand am Tatort, im Wohnmobil des Bankräuber -Duos, gewesen sein. Seit Jahren wollen Stimmen nicht verstummen, die bisher nicht beweisbar behaupten, dass Mundlos und Böhnhardt gerichtet wurden und der Unbekannte, Teile der Beute mitnahm, um schwarze Kassen wieder zu füllen. Das Feuer war notwendig, um sich endlich Mundlos und Böhnhardt zu entledigen.
Welche schäbige Ideologie, die nur noch ums eigene Überleben kämpft.

Gibt es Verbindungen zu anderen Morden der rechten Szene, die mehr als mysteriös wirken, sieht man diese Taten des NSU als isoliert an?

Die Wahrheit über die Verbindungen der internationalen rechten Szene ist alles andere als erbaulich und reicht viele Jahre zurück.

Oder sind die Taten nur eine logische Folge der Ideologie, die die terroristischen Camper verfolgten. Kein Mensch glaubt mehr an die skizzierte Legende, dass das Trio in der Lage war, logistische Großaufgaben, wie die, mehr als ein Jahrzehnt währende Flucht vor den Behörden, aus eigener Kraft bewältigt zu haben. Das wäre naiv und die nächste Ermittlungspanne. Diesmal ohne Spurenträger. Zu sehr sind die, die damals die politische rechte Szene, die NPD und andere Nazi Kader beherrschten, in die Taten verstrickt, wie Ralf Wohlleben, der mit Zschäpe zusammen in München vor dem 6. Strafsenat des Oberlandesgerichtes angeklagt ist.
Immer wieder, bei allen Beteiligten und deren Lebenswegen, fällt der Name, Manfred Roeder in deren paramilitärischer Ausbildung.

Der Panzerbär erscheint nicht mehr

Drahtzieher waren Vereine, Verlage und Einzelpersonen, lose Netzwerke der rechten Bruderschaften, die alle Verbindung zu Roeder hatten, der bereits 2014 verstarb:

„Hundert Jahre Burenkrieg“, da wurde schon mal die Flinte angelegt, in die Kamera gelächelt, der „Führer“ der Freien Kameradschaften, Tino Brandt, kam mit einem Mann zusammen, der in Südafrika eine eigene, wenn auch nicht sonderlich rühmliche Geschichte hingelegt hatte, für den Verein „Das Hilfskomitee Südliches Afrika e. V , Dr. Claus Nordbruch.
Später kannte man sich über die Blood und Honour Netzwerke der internationalen Naziszene, an der auch der ideologisch agile Dr. Nordbruch nicht vorbeiging.
Brandts sonstiger Arbeitgeber in diesen Tagen, der Verlag „Nation Europa“ im fränkischen Coburg, der auch den Verein „Das Hilfskomitee Südliches Afrika e. V“ mitunterhielt, zahlte ein schmales Gehalt. Zu schmal für den etwas pummeligen Zeitgenossen mit "Führerallüren" Beste Verbindungen bestanden für den fränkischen Verlag, wie auch den von Wieland Soyka, in die Altnazisammelstelle in Kapstadt, die den harmlosen Namen " Deutsche Büchergilde Kapstadt" trug. Hier sammelte sich der rechte Bodensatz der internationalen Gesellschaft.

Es ist heute nicht mehr sicher, ob Brandt, der den NSU logistisch unterstützte, nicht Dr. Nordbruch hemmungslos ausspähte, um im heimischen Thüringen nochmals einen prall gefüllten Briefumschlag unter dem Tisch, gegen Quittung, vom Landesamt für Verfassungsschutz anzunehmen. Dr. Nordbruch hielt dann auch schon mal einen Vortrag für die darbenden Kameraden in Jena-Lobeda. Brandt wusste damals, die finanziell fetten Jahre waren vorbei. Seine Führungsoffiziere beim LfVS wollten sich lossagen. Ihnen war der NSU bekannt und lange über den Kopf gewachsen. Einen Vorteil genossen die Schlapphüte aus Erfurt sicherlich: Der NSU hatte sich verselbstständigt. Das war in vielerlei Hinsicht praktisch für den Verfassungsschutz, um die angestrebte Strategie der Inneren Spannung aufrecht zu erhalten, obwohl dieser Umstand immer bestritten wurde, baute sich eine Gruppe auf, die wie die Killerbande von Brabant in den 1980 er Jahren in Belgien für Angst und Schrecken sorgte und die gleichen Ziele verfolgte. Zudem gab es gleiche Verzahnungen der belgischen Gesinnungsbrüder in Staatsapparate, wie beim NSU Jahre später in Deutschland.

 

Brandt baute aus den erheblichen finanziellen Mitteln des Verfassungsschutzes den Thüringer Heimatschutz auf. Nicht ganz uneigennützig: Brandt war beste Quelle im „wirren Monopoly“ des völlig überforderten "Referates für Nazis" im Thüringer Verfassungsschutzes. Der glaubte, mit dem intellektuell völlig überforderten Brandt, die gesamte, damals schon zersplitterte Nazi-Szene Deutschlands im Handstreich, vom heimischen Schreibtisch aus, kontrollieren zu können.
Welches Ziel die Beamten in Erfurt wirklich verfolgten, kann niemand sagen oder herausfinden- es konnte nur die Strategie der Inneren Spannung gewesen sein. Kleine Könige, die mit ihrer Macht nicht umzugehen wussten.

Vom Thüringer Heimatschutz, als „Pseudo V-Mann Führer" und bekennendem Pädophilen bezeugte Brandt vor dem OLG München wütend ‘den Schauprozess“, den er in dem „NSU Verfahren“ ausgemacht hatte.
War er doch einer der Kumpel von Neonazi Thorsten Heise, der dereinst, Anfang der 1990 er Jahre, der FAP vorstand. Für Brandt sind und waren Böhnhardt und Mundlos unschuldig. Seine politische Strategie ergoss sich in das Runterbeten nationalsozialistischer Parolen, deutsche Naturburschen-Verbindungen eben. Brandt, ein bauernschlauer Nazi, der immer eine Antwort parat hatte. Wie die Mutter zum Kind, war er zum Verfassungsschutz gekommen. Wahrscheinlich eher durch die Arbeitsplatznot, die Ende des letzten Jahrhunderts in seinem Thüringen herrschte. So klingt die Erklärung des Mannes, der den NSU überhaupt möglich machte. Das wird vielfach heute verkannt.

 

Internationalisierung der braunen Front
Referat Freie Kameradschaften, Heise war früher häufig in Südafrika. Man kannte sich noch aus alten Zeiten, aus den 1980 er Jahren, als die Botha Regierung ähnliches Gedankengut förderte, wie die verbliebenen Reste derer, die es möglich machten, dass Typen wie Heise, in der Kap-Republik trainieren konnte. Heise war der "Koordinator", wenn es um Südafrika ging. In der südafrikanischen Szene wurde er eher als "brauner Dreikäsehoch aus Deutschland" belächelt. Einige äfften seine militärischen Aktionen vor Ort, im roten Sand Afrikas, sogar nach. In der Kalahari mutierte er zur Witzblattfigur, wie einige Zeitzeugen aus diesen Tagen berichten. Dort, in Südafrika, sollte auch das NSU- Trio untertauchen, 1999. Stattdessen gingen die drei Untergetauchten Jobben in Banken, raubte diese aus, als der Verfassungsschutz, Brandt kein Geld mehr gab.

Hintergrund: Fluchtpunkt Südafrika

Das Zauberwort der rechten Szene, auch der Wehrsportgruppen, die dann in den Freien Kameradschaften aufgingen, hieß Afrikaner Weerstandsbeweging, eine Art paramilitärischer Gruppe, die nicht nur Schießübungen mit dem unmittelbaren Umfeld von den NSU Kameraden veranstalteten, sondern schon ab der Gründung, 1973, eng zu geflüchteten Alt-Nazis in Südafrika Kontakt hielten. Die AWB stand den südafrikanischen Geheimdiensten und der SAP bei politischen Morden häufig Pate.
Zudem standen die alten Kameraden den Kämpfern der AWB Pate, wenn es um Schulungen zum Bombenbau ging, Erdlöcher graben, Drill und politische Nahrung beim Boere-Braai , was in den 1980 er Jahren in den angereisten deutschen Nazis, einen Kulturschock beim Tanz um das Lagerfeuer, unter afrikanischem Sternenhimmel, auslöste.

Hier pflegte man in geselligen Runden zu fachsimpeln, wie man den letzten Spandauer Kriegsverbrecher, Rudolf Heßaus dem Gefängnis befreien konnte, selbst Geld wurde dafür Mitte der 1980 er Jahre gesammelt. Die angereisten, deutschen Kameraden hatten sich an ein Buch der Wildgänse angelehnt, das sie auf einen spektakulären Coup brachte: Sie wollten das Actionstück in die Realität umsetzen, was dann jedoch an den finanziellen Mitteln scheiterte und an der Intelligenz, den einstigen Stellvertreter Hitlers, Heß, aus dem Gefängnis zu befreien. Heß genoss bei den braunen Kameraden in Südafrika und auch in Deutschland, Kultstatus, bis er sich 1987, in der Gartenhütte des Gefängnisses mit einem Kabel erhängte. Auch in Südafrika kursierten zahlreiche Verschwörungstheorien: Mord an dem seit Jahrzehnten wirren Stellvertreter des Führers wurde auch am Kap als bevorzugte Motivation gesehen.

 

Einige Rand kamen da schon zusammen, auch bat man die Blanke Bevrydingsbeweging um tatkräftige Mithilfe. Dessen Vorsitzender Johan Schabort war schon mal bei den Rudolf Hess Gedenktagen dabei. Selbst dem NP Justizminister Adriaan Vlok wurden die Nazis in seinem Land unheimlich. Er ließ sie im November 1988 verbieten, während er selbst schon an einem Mordkomplott gegen zahlreiche Oppositionelle im eigenen Land feilte.

Das nächste rote Tuch der deutschen Kameradschaften und ehemaligen Wehrsportgruppen-Mitgliedern, sowie ihrer südafrikanischen Gastgeber, war der schwedische Ministerpräsident Olof Palme, der unter mysteriösesten Umständen ermordet wurde, und dessen Schicksal seit 1986 nicht geklärt werden konnte. Das Zauberwort war hier die schwedischen Behörden durch eine Vielzahl von Verdächtigungen so in die Irre zu führen, dass der wahre Täter nicht ausgemacht werden konnte.
Der Mordanschlag, der später von Eugene de Kock und Dirk Coetzee, Willem Schoon, die sich allesamt in der rechten Szene Südafrikas tummelten und die damaligen deutschen Kameraden bestens kannten, ohne Not zugegeben wurde- dass der Anschlag auf Palme mit rechtsradikalen Todesschwadronen ausgeführt wurde, die auch von der Organisation der AWB mitaufgebaut wurden. Zumindest lieh man sich Leute aus. Schulungen auf der "Daisyfarm". Craig Williamson, Drahtzieher vieler Anschläge, baute auf die Terrortaktik, eine im VW Camper reisende Gruppe von Mördern immer in der Hinterhand zu haben. Er selbst war 200 Meter vom Ort des Geschehens in Stockholm entfernt, als Palme starb. Anthony White, einer seiner besten Kämpfer, wie er später einmal in Luanda bekundete, war der Schütze, der Palme niederstreckte. Dieser allerdings verschwand einige Monate später in Beira, in Mosambik, und tauchte offiziell nicht mehr auf.

Aber dazu empfing man im Vorfeld, wie selbstverständlich, die nationalen Schweden, wie Wendin, mit denen man bei einem Castle Lager schon mal den Mord an dem schwedischen Politiker plante, (1985 in Hillbrow im Café Zurich), der der Apartheidsregierung in Pretoria durch seine Unterstützung für den ANC ein Dorn im Auge war.

Dabei im Café Zürich waren auch Gesinnungsgänger der NPD aus Deutschland, die den Verein „Das Hilfskomitee Südliches Afrika e. V“ kräftig unterstützten.
Einer der Freunde von Dr. Claus Nordbruch war Willem Ratte, eine schillernde Figur und einige Zeit, ein paar Jahre später, Kampfkommandant einer paramilitärischen Einheit in einer selbst ausgerufenen Burenrepublik bei Pretoria.

Damals war ein Deutscher gerade verstorben, der angeblich zuvor in Jugoslawien gewesen war und seine militärische Grundausbildung in einer der Wehrsportgruppen hinter sich gebracht hatte.

Einer der Drahtzieher beim "Braunen" im Café Zürich, war ein Seemann Karl Polacek, gebürtiger Österreicher, aus Wien, der später die FAP in Niedersachsen leitete. Regelmäßig besuchte seinen Kameraden Kurt Hartmann in Welkom im Oranje Vrystaat. 1995 veröffentlichte Polacek die Postfachadresse der schwedischen Neonazi-Gruppe „Vitt Ariskt Motstand“ ("Weißer Arischer Widerstand"). Mitglieder der VAM traten mehrfach mit Anschlägen in Erscheinung, sie raubten Waffendepots aus und überfielen eine Bank. VAM steht in engem Zusammenhang mit anderen militanten Neonazi Gruppen, wie etwa Combat 18. Alles international lief nach dem gleichen Schema F ab, wie es die "Organisation Consul" und deren Terrorenkel NSU in Deutschland auch durchexerzierten. Die Behörden blieben international über Dekaden ratlos, den Nazinetzwerken entgegenzutreten.
Pretoria war eines der Reiseziele deutscher Neonazis.

 

Roter Sand und das neue Südafrika

Geführt wurde der wilde, rechte Haufen der AWB und der ausländischen Kameraden von Eugene Terre’Blanche, einem bärbeißigen und wirren Ex-Polizisten, der keine Skrupel hatte, einen politischen Mord hier oder da zu begehen. Gefoltert wurde auch unter dem verfremdeten Hakenkreuz der Bewegung, die auf dem Höhepunkt der Macht von Terre’Blanche, der auch tief in das religiöse Streben der Kirchen progandistisch eingriff, mehrere 100.000 Anhänger hatte. Hier oder da konnte schon ein geflohener Kamerad aus den deutschen Wehrsportgruppen untergebracht werden.
Nach der Schlacht bei Ventersdorp, im August 1991, in der zahlreiche Menschen getötet wurden, wurde die AWB untragbar für das neue Südafrika. Kurz darauf brach die AWB mit einem gepanzerten Fahrzeug in eine Besprechung in das World Trade Center in Kempton Park, Johannesburg, Juni 1993, ein. Danach kam die Besetzung Mafekings in Boputhutswana. Die AWB war richtig übermütig geworden und zahlreiche deutscher Kämpfer aus den Schützengräben der ehemaligen Wehrsportgruppen waren herzlich willkommen. Darunter auch braune Kameraden der NÜB und aus dem Dunstkreis der WSG Hoffmann.

Der Mord an dem ehemaligen südafrikanischen Kommunistenführer Chris Hani war der Höhepunkt der Untaten der AWB, der das Land fast in das absolute Chaos stürzte. Nur das beherzte Eingreifen Mandelas und de Klerks verhinderten den Bürgerkrieg. Janusz Walus, ein nationalistischer Pole, wurde als Täter und Mitglied der Organisation um Terre’Blanche ausgemacht. Auch er wurde mit einer Todesliste zusammen dem Richter vorgeführt. Die Rolle von Gaye Derby-Lewis, einer fanatischen, rechtsradikalen Australierin konnte nicht geklärt werden. Die rechte Szene internationalisierte in den Tagen aus Südafrika heraus.
Dabei in vorderster Linie deutsche Kameraden.
Genug ehemalige SS-Leute und die, die braunen Dreck am Stecken hatten, hatten sich in die Kap-Republik abgesetzt. In den 1980 er Jahren, als die Macht des Apartheids-Regimes immer weiter zerbrach, tauchten in den Bierzelten der Oktoberfeste auf dem Land, in Bloemfontein, Johannesburg und anderen Städten die Kameraden auf, die aus Deutschland fliehen mussten. Alle sprachen mit großen Augen und Respekt über das "Hilfskomitee Südliches Afrika e. V" aus Coburg, die sich angeblich für die beschnittenen Rechte der deutschen Landwirte in Angola einsetzten, das 1975 in die Unabhängigkeit gegangen war.
Absurder ging es nicht mehr.

 

Die Abgesandten dieser Gruppe verbaten sich, über die Freiheit Mandelas überhaupt Gedanken zu machen. Dafür wurde ein Kamerad schon mal zusammengetreten. Für die zugereisten Herrenmenschen war der spätere südafrikanische Präsident allenfalls ein „Affe ohne Haare“, der den Kommunismus am Kap einführen wollte.
Die Verschlagenheit der Ideologie machte auch vor späteren Nobelpreisträgern nicht Halt.

Ende 1. Teil
Nachdruck nur mit Genehmigung, auch auszugsweise, nicht genehmigt
2. Teil - In Bremer Kellern

 
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NSU - das Rätsel im Zusammenhang mit der Polizistin Michèle Kiesewetter

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NSU - war das Netzwerk bedeutend größer?

Wahrscheinlich.

Es sind nur 250 Tage der 5000 Tage, die die Täter im Untergrund lebten, ungefähr geklärt.

Man fragt sich, wo war das Trio, der Stromverbrauch in der Wohnung, die später in Zwickau von Zschäpe in die Luft gesprengt wurde, hatte den eines Ein-Personen Haushaltes.

Gab es noch weitere Verstecke oder Unterschlupfmöglichkeiten für das Trio?
Auch das ist wahrscheinlich.

Es gibt Hinweise, das mehr als nur das Trio um die später, vor dem Staatsschutzsenat in München angeklagte Beate Zschäpe für die Tat an der Polizeibeamtin Michèle Kiesewetter beteiligt waren.
Auch noch 12 Jahre nach den Taten liegt das Motiv für die Schüsse an der Heilbronner Theresienwiese im Dunklen. Hatte Kiesewetter vielleicht unbewusst die Täter auf sich gezogen? Alles, was man dazu äussern könnte, wäre Spekulation.

Verschwörungstheorien, gerade aus dem rechten Milieu, gab es viele.

Die zitierten Texte stammen aus dem Bericht an den Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof
2 BJs 162/11-2 - VS - NfD

STA Heilbronn Az.: 16 UJs 1068/07

Während der Recherche zu diesem Artikel spürten wir die Taktik des Staates, über den grausamen Mord an der Beamtin und dem Mordversuch an ihrem Kollegen, über die Angelegenheit NSU, das Deckmäntelchen des Schweigens zu legen. Die Glaubwürdigkeit des Staates, gerade in Bezug auf den sogenannten "tiefen Staat" sollte sich an dieser Tat der rechtsterroristischen Gruppierung „Nationalsozialistischer Untergrund (NSU)“ festmachen.

Frau Kiesewetter war Polizistin, jung und hatte das Leben noch vor sich. Sie hatte, wie in diesem Alter üblich, Beziehungen zu Männern, aber sie war sicherlich nicht für ihr weiteres Schicksal selbst verantwortlich.

Es war kein tragischer Fall des Mordes von politisch verblendeten Tätern, sondern eine augenscheinlich von langer Hand geplante Aktion der Rechtsterroristen, vielleicht auch nur, um den Auftrag der "Inneren Spannung" aufrechtzuerhalten.

Unglaublich erschienen die Zuordnungen der DNA in Bezug auf das sogenannte "Phantom von Heilbronn", das Jahre durch die deutschen Labore geisterte, und später als Fehler der Genanalyse gesehen wurde. Die an 40 Tatorten sichergestellten Spuren gehörten zu einer Arbeiterin, die in einem bayrischen Verpackungsbetrieb tätig war.
Nun könnte man meinen, das war Absicht - eine Person reist durch Europa, das Phantom tauchte gar in einer Gartensiedlung in Österreich auf und war in zahllose Verbrechen seit 1993 verwickelt, die sich kein Mensch mehr erklären konnte. Gesucht wurde seinerzeit nach einer unbekannten Frau, die diese außerordentliche Spur hinter sich her zog.
Jahre tappten die Ermittler der SoKo Parkplatz im Dunklen.
Besonders dreist waren die Anschuldigungen, die Frau Kiesewetter nach dem Ableben als besonders schwierig darstellten, wenn es um die Beziehung zu ihren Kollegen ging.

Was eigentlich war geschehen?

Am 25. April 2007 hielten die aus Thüringen stammende Kiesewetter und ihr Kollege Martin Arnold mit ihrem Einsatzfahrzeug einem BMW 5er-Kombi, GP-3464, gegen 13:55 Uhr auf dem Parkplatz der Theresienwiese in Heilbronn. Aus seiner späteren Aussage gegenüber den Ermittlern ergibt sich folgendes Bild der folgenden Minuten: „Erinnern konnte sich Martin Arnold auch an die Einfahrt zur Theresienwiese und daran, dass sie rückwärts neben dem Backsteingebäude eingeparkt hatten. Dort hätten sie gegessen und dann habe er geraucht und zwar im Fahrzeug, entgegen seiner Angaben in der vorherigen Vernehmung. Dabei sei ihm ein Mann aufgefallen, den er im rechten Außenspiegel wahrgenommen habe. Dieser sei zwischen dem Gebäude und der Beifahrerseite des Dienstfahrzeugs durchgegangen. Es sei kein junger Mann gewesen. Michèle habe gleichzeitig sinngemäß gesagt: „Nicht mal hier hat man seine Ruhe, der will wahrscheinlich eine Auskunft."

Weitere Vernehmungen und Ermittlungen im Zusammenhang mit der Tat an Herrn Arnold, sogar einmal unter Hypnose, ergaben zusätzlich:
„Sie seien von der Frankfurter Straße her auf die Theresienwiese eingefahren und hätten rückwärts neben dem Stromverteilerhäuschen geparkt. Im Fahrzeug hätten sie gegessen und dann eine Zigarette geraucht. Er habe sich mit Michèle über ihre weitere Verwendung bei der Polizei unterhalten. Die Türen am Dienstfahrzeug seien geschlossen gewesen, die Fenster auf beiden Seiten geöffnet. Im Rückspiegel habe er dann einen Mann gesehen, der von hinten auf der Beifahrerseite an das Fahrzeug herangetreten sei. Der Mann sei mittleren Alters gewesen, bekleidet mit dunkler Jeans, schwarzen Schuhen und Kurzarmhemd. Der Mann hatte dunkle Haare, trug keine Brille und hatte keinen Bart. Michèle habe gesagt: „Da will jemand eine Auskunft". Er habe dann instinktiv auf ihre Seite geschaut und dabei auf Höhe der B-Säule eine männliche Person gesehen. Er konnte nur den Oberkörper und die Mundpartie sehen. Bekleidet sei der Mann mit einem rot/weiß karierten Kurzarmhemd gewesen. Michèle habe noch etwas zu dem Mann gesagt.
Der Mann sei 170 -180 cm groß gewesen. Er hatte eine normale Figur. Er trug ein helles einfarbiges Hemd mit Knopfleiste. Kurz bevor er seine Erinnerung verloren hatte, habe er sich zur rechten Seite hingewandt. Durch das rot/weiß gemusterte Hemd verlief ein schwarzer Streifen. Die Person auf der Fahrerseite hatte eine weiß-graue Armbehaarung und dürfte daher über 40 Jahre alt gewesen sein.“

Das passte weder auf Böhnhart noch auf Mundlos.

Also, wer war die Person?

Ein Phantombild wurde nach den Angaben von dem Geschädigten Arnold gefertigt.

Phantomfoto im Zusammenhang mit dem Mord in Heilbronn, GBA, 2010

Phantomfoto im Zusammenhang mit dem Mord in Heilbronn, GBA, 2010

Warum wurde das Phantombild nicht veröffentlicht?

Zweiter Teil: NSU - der tiefe Staat? Die Widersprüche von Heilbronn

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NSU-gewachsene Strukturen - Das Erbe des Försters Lembke (Teil 2)

Gewachsene Struktur

Es ist, am 1. November 1981, 37 Jahre her, dass ein Beamter der Justizvollzugsanstalt Lüneburg im Untersuchungsgefängnis den toten Heinz Lembke vorfand. Der Häftling hatte sich in der Nacht zuvor erhängt. Lembke hatte sich mit einem Elektrokabel entleibt.

Förster Lembke hatte zuvor angekündigt, über das Untergrundnetzwerk Gladio auszupacken.
Lembke und sein BHJ waren seit Anfang der 1960er Jahre aus rechten Kreisen mit Bundeswehrwaffen versorgt worden. Lembke hielt im Rahmen seiner Waldmannstätigkeit die geheimen Waffenbunker der Paramilitärs in der Lüneburger Heide instand.
Welche Kommandostruktur sich hinter Förster Lembke verbarg, ist bis heute unklar.

 

Hierzu hatte er Verbindung zu paramilitärischen Wehrgruppen in der Lüneburger Heide geschlossen. Der umtriebige Waldmann war von 1971 bis 1977 war er NPD-Kreisvorsitzender in Uelzen. Dort, wo eine andere paramilitärische Einheit ihr Unwesen trieb, die NÜB.

Es gab Verbindungen in der damaligen Zeit zur Wehrsportgruppe Hoffmann und der Aktionsgruppe von Manfred Roeder. Ein Bekannter der Vorgenannten war der der damalige Bauunternehmer und bekennender Nazi Börm, der später den Saalordnungsdienst unterhalten sollte. Zu Zeiten Förster Lembkes war Börm eher auf Werwolf-Untergrundorganisationen, die Bundeswehrlager ausräumten, spezialisiert. Dafür und für die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung wurde er im so genanten Bückeburg-Prozess zu sieben Jahren Haft verurteilt. Jahre später marschierten Jugendliche mit schwerem Marschgepäck durch die Lüneburger Heide. Der ehemalige Ausbilder der Bundeswehr bei den Fallschirmjägern, der die Einzelkämpferausbildung absolviert hatte, war ein Mentor, den sich die Rechten nur wünschen konnten. Bis 1994 betätigte Börm sich als 'Gauleiter' der Wiking - Jugend' bis diese verboten wurde.

In dieser undurchsichtigen Melange operierte der spätere mutmassliche Serienmörder Kurt - Werner Wichmann, dem intensive Kontakte zu der damaligen Szene in den 1970er und 1980er Jahren nachgesagt wurden.

em>strong>Braune Heilsarmee

Lembkes Netz war allerdings verzweigter, als es damals, 1981, von der Bundesanwaltschaft angenommen wurde.
Die Spur Lembkes führte an das Kap der Guten Hoffnung, zur Deutschen Büchergilde Kapstadt<
Was wie die Heilsarmee für verarmte Afrikaner klang, entpuppte sich als eine Art geschichtsknitterder Verein aus den Gestaden Frankens, aus Coburg, der handfeste Ziele verfolgte, die Beibehaltung der Apartheid und die Umschreibung des Kapitels „Mord am Waterberg“, die der seltsame Verein, der auch aus Geldern Pretorias unterstützt wurde, weil man das unter Botha gerne hörte, was die Strategen aus dem Verein publizierten. Scheinbar standen sich die " Deutsche Büchergilde Kapstadt" und der Verlag "Nation Europa" näher als die Schlapphüte in Deutschland es wahrhaben wollten.

So auch über den dubiosen Bremer Verleger Wieland Soyka, der liebend gerne Schriften von Dehoust, nebst Schmähschriften gegen Juden und Polen in der Bremer Villa des Holocaustleugners und ehemaligen Verwaltungsjuristen Wolfgang Peter M. publizierte, der an dem Faksimile Verlag finanziell und recht diffus beteiligt war.

 

Mit dem Tirolerhut zur Wiking-Jugend

Wiking Jugend Kapstadt“, der Ableger der Nazistruktur in Südafrika, in dessen deutschen Wurzeln der Oktoberfestattentäter Gundolf Köhler seine ideologische Heimat hatte, ließ fröhlich marschieren und rühmte sich der paramilitärischen Ausbildung der nationalen Jugend.

Die „Deutsche Büchergilde Kapstadt“ harmonierte, korrespondierte bestens mit den Ludendorffern oder deren politischen Eltern, dem diffus, für die "deutschen Rechte" agierenden Tannenbergbund. Bekennender Ludendorffer und letztlich treibende Kraft mit SS-KZ Aufseher-Vergangenheit im Außenlager Hallein, war Walther Soyka, der von 1972 bis 1981 an der Uni Bremen als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig war und betrieb nebenbei das „Institut für biologische Sicherheit“ in Bremen, mit seinem befreundeten Gesinnungsgenossen Manfred Roeder („Kampfgruppe Roeder“) und dem Ludendorffer Propagandist Eberhard Engelhardt In diesem Umfeld agierten einige Zeit später auch die Gesinnungsgänger des NSU und das Trio selbst.
Roeder hielt auch Kontakt zu den Bremern, als er aufgrund seiner terroristischen Betätigung von der Bundesanwaltschaft in den 1980er Jahren gesucht wurde. Roeder war die Gallionsfigur in dem Spiel der Nazis, er sollte 1999 helfen, Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe nach Südafrika zu bringen. Thilo Brandt behauptete später, niemand hätte dem Napola-Absolventen und Ex- Rechts- Terror Kommunarden Roeder vertraut. Das ist falsch. Roeder deckte augenscheinlich Brandt und das Terrortrio und er war Mitglied in der Hilfsorganisation für „Nationale Politische Gefangene“ und deren Angehörige, in dieser Funktion vermittelte der Soyka Freund, Roeder, das NSU -Trio an den Rechtsanwalt Eisenecker, der die drei Terroristen 1999 zu Dr. Claus Nordbruch nach Südafrika ausschleusen soll, mit dessen Hilfe.

Die Idee für das „Unternehmen Flächenbrand" stammte von Roeder. Die zynische Parole: „ 1. September 2000 - von jetzt ab wird zurückgeschossen" wurde just vor dem ersten politischen Mord in Nürnberg, an die Kämpfer auf der Straße ausgegeben. Damit war nicht allein der NSU gemeint.

Roeder hatte Anfang der 1980er Jahre die terroristische Vereinigung “ Deutsche Aktionsgruppen“ gegründet, die fast gleich, wie der NSU konzipiert war, und auch gleich agierte, auch waren Frauen in der paramilitärisch strukturierten Gruppe Mitglieder. Im Nachhinein schien es wie ein Masterplan, den die politischen Enkel Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe ausführten.

Und wer weiß, wer noch.

Jahre später, nachdem Roeder selbst seine Haft verbüßt hatte, traf er im Zuge der Proteste gegen die Wehrmachtsausstellung erneut auf Widerstand. Nach einem Farbbeutelanschlag, für den sich der Alt-Nazi wie ein Held feiern ließ, protestierten später in Erfurt, die Mitglieder der späteren rechten Terrorgruppe NSU, Mundlos, Böhnhardt, Wohlleben und Kapke. Diese wurden von Brandt mit Presseausweisen versorgt, damit sie der Verhandlung gegen den NPD-Chef-Ideologen, Roeder, der schon mal zum Umsturz in Deutschland aufrief, beiwohnen konnten. Das ging aus Papieren des VS hervor, die der Tagesschau 2015 vorlagen. Zudem wurden Schmähschriften von ihm in der ausgebrannten Wohnung in Zwickau, unter den Papieren des NSU-Trios gefunden.

Roeder zog immer noch die Fäden, wie schon in den militanten Auseinandersetzungen in den 1970er Jahren in der rechten Anti-Atomkraft-Szene, der Wieland Soyka angehörte, über die auch das Gerücht ging, dass die Gruppierung vom Verfassungsschutz bezahlt wurden. Soyka druckte später auch Schmähschriften für Roeder in der späteren Waschküche und im Fahrradkeller der besagten Bremer Villa.

 

Monologe voller Hass

Im Herbst 2011 gelang es einer Journalistin, sich in das Umfeld der Bremer Villa einzuschleusen, die eine ganz andere Spur zu reisenden Nazigruppen verfolgte. In der Villa Wolfgang Peter M. residierte mittlerweile eine sozialresistente Wohngemeinschaft, die endlose Langeweile empfand, wenn der, zu kuriosem Reichtum gekommene Ex-Verwaltungsjurist Wolfgang Peter M., über die Schmach der deutschen Niederlage, über die angeblich gestellten Filme und Aufnahmen in Auschwitz in endlosen, fast "hitlerisch" ausgiebigen Monologen, sein gähnendes Publikum mit Hassparolen auf alles Nicht-Germanische über Stunden verbal traktierte. Er hätte "das Böse im Auge eines amerikanischen Tieffliegers kurz vor Kriegsende gesehen", quengelte der damals Mittachtziger unentwegt. Nebenbei schwadronierte er über das Unrecht im völkerrechtlich noch heute zutiefst bedenklichen Rheinwiesen-Lager bei Remagen.

Von Tannenberg bis zur Dolchstoßlegende

Die Journalistin konnte somit ein dreiviertel Jahr ungehindert Material sichten, fotografieren, das bis in die militante Anti-Atomkraftbewegung der Rechten, an der Wieland Soyka hauptsächlich beteiligt war und bis in die 1970er Jahre zurückreichte. Augenscheinlich war das Bremer "Institut für biologische Sicherheit", das Dr. Walther Soyka führte, nur ein Deckmäntelchen für die militanten Gruppen, die die Castor Gegner und AKW Protestler im Sinne der Auftraggeber unter Aufsicht halten und zersetzen sollten.

Der Spross von https://de.wikipedia.org/wiki/MS-DOS#PC-DOS_1.0,_MS-DOS_1.x, Wieland, (heute Körner) gründete zusammen mit dem deutschnationalen Holocaustleugner und virtuosen Volksverhetzer, Rheinwiesenlager-Unrechts-Schwadronierer Wolfgang Peter M., den „Faksimile-Verlag“, in dem M., eigener Aussage nach, als stiller Teilhaber fungierte, weil der passionierte Marathonläufer und Sportsponsor für die Gesellschaft von Turnvater Jahn, um seinen Status als Beamter fürchtete.
Dazu hatte er bei seinem Gedankengut auch alle Sorge zu haben. Jedoch, wurde augenscheinlich das rechte Auge mal zugedrückt. Mit dem Gewinn wurden dann die Leibesertüchtigungen eines Sportvereins finanziell gefördert.

Ob sich aus den Sportvereinen Nachwuchs rekrutierte, der dann im nahen Uelzen an paramilitärischem Standard teilnehmen durfte, darf vermutet werden, aber nicht als bewiesen angesehen werden.

M.und Soykas Hinterlassenschaft über das Rheinwiesenlager, 2011

M.und Soykas Hinterlassenschaft über das Rheinwiesenlager, 2011

M. grüßte seine Mieter, seine Umwelt, auch mal mit einem "gepflegten Heil Hitler“. In der Druckerei und dem Antiquariat, im schimmeligen Keller des Anwesens von M. in Bremen–Huchting, wurden Schmutzschriften aus der widerlichsten Ecke, aber auch schon mal die Anleitung für eine Bombe aus dem Handbuch für Werwölfe gedruckt, fabulierte Putschpläne und Pläne zur Entführungen von „Scheißsozis“ und ausgemachten Staatsfeinden inklusive, die doch schon eher die Handschrift des NSU trugen.
Aber man hatte ja durch die Aktionen von Manfred Roeder und seinen wirren Untergrundkämpfern schon Erfahrung gesammelt.

Nationaler Schmutz, nicht Literatur, kasaanmedia, 2011

Nationaler Schmutz, nicht Literatur, kasaanmedia, 2011

In diesen wurde propagiert, hinter der Front, damit war die Bundesrepublik in späteren Schriften, die auf dem Machwerk von Goebbels Werwölfen fußte, Brand- und Sprengstoffanschläge zu verüben. Finanziert werden sollten die Werwölfe (Terrorzellen) aus Banküberfällen. Ein besonderes Kapitel widmete sich den Rohrbomben. Das Konzept dieser Terrorzellen war die Blaupause des NSU.

 

„ Krumme Hunde“

Nebst der sozialresistenten Wohngemeinschaft hatte sich eine sozial eigentümliche, in dem Geiste um Wolfgang Peter M., geprägte Familie in dem Gebäudekomplex niedergelassen. Ein Umfeld von rechten Ja-Sagern. Die Tochter der Familie bekundete gegenüber der Journalistin mehrfach, dass sie am liebsten zum Jugendamt gegangen wäre. Man sollte sich fragen, was der Faschismus dem einzelnen Wesen antat. Antut. Psychischer Missbrauch war das Problem, an dem das Kind fast zugrunde gegangen wäre.

M. agierte wie ein kleiner König. Wie er zu dem Geld gekommen war, gleich drei hochherrschaftliche Wohnsitze zu unterhalten, konnte man nur ahnen oder in Berichten, die im Faksimile Verlag eine Etage tiefer verfassten Aufzeichnungen über Spenden aus der rechten Szene, mit der M. das Haus in Bremen wahrscheinlich gekauft hatte, lesen. Ein Erbe war es nicht.

Ende der 1990er Jahre bestand Verbindung zu dem Ex-RAF Verteidiger Horst Mahler und späteren NPD-Holocaust Leugner, der mit Wieland Soyka oder Körner, den richtigen Gesprächspartner gefunden hatte. Soyka leugnete den Holocaust, wie auch Mahler und sein Geschäftspartner M.. In den Räumlichkeiten in Huchting wurden nebst antisemitischer Hetzschriften, offenem Aufruf zum Mord, auch schon mal SS-Heftchen aus dem Krieg nachgedruckt, die M. besonders am Herzen lagen.

Zu allem Übel wurden seine Augen feucht, wenn er über die "Heldentaten der SS" in der ehemaligen Sowjetunion dozieren konnte. In zahlreichen Schriften wurde über die organisierte Menschenjagd in der Sowjetunion berichtet. So wurde das "Handbuch der Judenfrage", vormals Standardwerk der Nationalsozialisten, und Ausführungen des britischen Holocaust-Leugners David Irving aus Soykas Verlag in alle Welt geliefert, darunter auch an die „Deutsche Büchergilde Kapstadt“. Natürlich auch die Nachdrucke der Guerilla-Anleitungen aus dem Gobbelschen Ministerium zum Werwolf angefertigt. Das war ganz nach dem Geschmack der braunen Geschäftspartner vor Ort. So schloss sich der Kreis.

Im braunen Mistkübel gegraben

Soyka verzog dann nach dem offenen Streit mit seinem Mentor, Wolfgang Peter M., nach Bremen-Oberneuland, nachdem dieser ihn wohl mehrfach in die Psychiatrie gebracht hatte. Wer die wirren Propagandaschriften in dem Keller der Bremer Villa betrachtete, musste dem glühenden Hitlerverehrer und begeisterten „Mein Kampf“-Leser Wolfgang Peter M. jedoch leider zustimmen, wenn doch auch aus anderen Gesichtspunkten.

Nationaler Schmutz, nicht Literatur, kasaanmedia, 2011 Nationaler Schmutz, nicht Literatur, kasaanmedia, 2011[/caption]

Verschimmelte rechte Gesinnung im Keller

Doch vorher wurden noch die gesponnenen Fäden der Ewiggestrigen mit Seemannsgarn aus der rechten Ecke ausgetauscht, Soyka musste ja den braunen Schmutz drucken können, wie über "die Massenvergewaltigungen von deutschen Frauen durch Angehörige der Anders Armee etc." Kein einziges dieser Verbrechen hatte je stattgefunden, oder fanden sich trotz Zeugenangaben die Personen, die Soyka und M. in ihren ausufernden Schriften verfasst hatten. Die angeblichen Verbrechen gegen Deutsche, begangen von Alliierten hatten nie stattgefunden und waren eine weitere Propagandalüge der Nazis.

Angebliches Kriegsverbrechen in Nemmersdorf, kasaan media 2011

Angebliches Kriegsverbrechen in Nemmersdorf, kasaan media 2011

Hier nährte sich der propagandistische Apparat der rechten Gesinnungskameraden. Soyka wurde von strammen Kämpfern der Naziszene als Feigling bezeichnet, weil er nicht an den haarsträubenden Aktionen der Aktionsgruppen teilnahm. In dieser Szene etablierte sich das Gerücht, dass die braunen Kämpfer durch diffuse Machenschaften der Geheimdienste als "Stay backs" genutzt wurden. So dachten die einfältigen Zukurzgekommenen, dass ihr Tun und Handeln vom Staat oder Teilen gewürdigt wurde.

Klar wurde durch die Faksimile - Hetzschriften- rechter Terror zeigte seine Wirkung, wenn er Frauen und Kinder, wenn er durch brutale Morde, zu einer Perversion wurde.
Menschenjagd war ein viel gebrauchtes Wort in der speziellen Lyrik der rechten Schriften.

In dem Verlag wurden Geschichten, die gewöhnlich zu später Stunde in betrunkenem Zustand an Stammtischen verkündet wurden, zu Papier gebracht, ganze Hassschriften in handelsüblichen, gelben Schnellheftern gesammelt. Auch vom nationalen Phantom Odfried Hepp fanden sich hier wieder Spuren. In den Schmutzschriften Soykas wurden die Terroranschläge des ehemaligen Mitarbeiters des MfS besonders hervorgehoben, wenn es um das militärische Verlangen der Durchsetzung, jedoch nicht, um den „späteren Verrat am deutschen Volk ging“. Auch Hepp hatte sich über zahlreiche Raubzüge finanziert, 630.000 DM waren ihm Anfang der 1980 er Jahre in die Hände gefallen. Später agierte er im Ausbildungslager „Objekt 74“ in Briesen in der ehemaligen DDR für das Ministerium für Staatssicherheit.

Man kannte sich aus den wilden terroristischen Tagen. Hepp war jemand, der nachweislichen Waffenverstecke, Erdbunker für allerlei terroristische Vereinigungen (PFP) angelegt hatte. Wieder nach dem mutmaßlichen Buch von den Werwölfen, das bei Soyka gedruckt wurde. Ironischerweise als Faksimile.

Sogar Videos und Disketten zur Anleitung für den Bau von Landminen, Rohrbomben und das Besorgen von Zutaten für Sprengstoffe aus dem Baumarkt war auf Disketten gespeichert und lagerte augenscheinlich seit Jahren dem schimmligen Ende entgegen. Es waren noch die Tage von MS Dos, die die Disketten zum Laufen brachten.

 

Das Bundesamt für Verfassungsschutz, wie auch das Landesamt für Verfassungsschutz in Bremen, ob der zeitgleichen Enttarnung des NSU, zeigten kein Interesse an den von Wieland Soyka zurückgelassenen Unterlagen, obwohl es die gewachsene Struktur der rechten Gesinnungsgänger und deren Internationalität komplett aufgezeigt und aufgelöst hätte.

Nach den Aufzeichnungen im Bremer Soyka Verlag fanden ab August 1998, auf Nordbruchs Farm bei Pretoria, regelmäßig Übungen statt, die an die Zeiten der WSG Hoffmann oder der WSG Jürgens erinnerten und deutsche Kameraden in Goebbelschen Guerillakampf schulten.

Ende 3. Teil
Nachdruck nur mit ausdrücklicher Genehmigung

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