Items filtered by date: Samstag, 07 September 2019

Südafrika - die Revolution ist gescheitert?

Als de Klerk die bedingungslose Freilassung Mandelas vor fast 30 Jahren verkündete, hatten viele die Hoffnung, dass sich Südafrika nach der Apartheid erholen würde. 

Dem ist nicht so, wie man dreißig Jahre nach dem Ende der Apartheid feststellen muss.

 

 

Südafrika hat massive Probleme, der ANC versinkt in Korruption, Farmer werden an den nördlichen Grenzen ermordet. Nigerianer handeln seit Jahren offen mit Drogen in Johannesburg. In Hillbrow. Aus Südafrika betreibt die nigerianische Scam Mafia offen ihre weltweiten Operationen. 

 

 

 

 

Ganze Städte verkommen, wie Hillbrow, Berea und andere Teile von Johannesburg als Beispiel. 

 

Südafrika ist nicht die heile Welt, die der Welt vorgespielt wird.  Der Neid auf die anderen drängt sich in den Vordergrund. Die, die aus dem Ausland kommen, hauptsächlich aus Nigeria kommen.  Der Hass ist unbändig. 

Für rassistische Ausfälle gibt es keine Entschuldigung. 

 

Es geht auch um die Toten dieser Wochen.  Es kommt zu immer heftigeren Ausschreitungen, die ihren Ursprung in der Xenophobie einiger radikaler Kräfte in Südafrika haben.  

Schlimm wäre es, wenn der ehemalige Diktator der NP in Südafrika, Pieter-Willem Botha, doch Recht behalten würde. 

 

 

Was aus einem Freiheitskämpfer wurde, sieht die Welt an dem verstorbenen Diktator und politischen Massenmörder der ZANU- PF, Robert Mugabe, der diese Woche in Singapur seinen Leiden erlag. Mugabe hatte es vorgemacht, wie aus einem blühenden Land, Rhodesien, ein Staat voller Armut und Ungerechtigkeit, Mord und Xenophobie,  eines elenden Tyrannen werden konnte.  

 

Wahrlich kein Bespiel eines Pan-Afrikaners, sondern eines bösen Despoten, der sich als nördlicher Nutznießer Südafrikas etablierte. Ein Nachruf auf ihn wäre das furchtbare Abziehbild auf eine jede Diktatur. Die derzeitigen Ausschreitungen in Südafrika erinnern an die Anfangszeit Mugabes. Sie müssen gestoppt werden, da sonst der Verdacht entsteht, dass gleiche Xenophobie in Südafrika geschehen soll.  Damit wäre die südafrikanische Revolution komplett gescheitert.

 

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Detroit - in Trumps Hinterhof tummeln sich die ungebetenen Geister der Realität

Als es dunkel wurde über Detroit

 

Detroit, die Stadt, die eigentlich auf Gold gebaut war, ist heute eine verlassene Ruine, zum Teil verloren.
 
Eine Stadt, in der die Kriminalität wächst und die Menschen sich in einer Hoffnungslosigkeit ergehen, die es zuvor nicht gegeben hatte. 
Die, die heute noch in Detroit sind, sind ungewöhnlichste Menschen, die wie "Löwenzahn durch den bröckeligen Beton" der längst vergessenen Metropole wachsen. 

Die Kriminalität ist allgegenwärtig, wie die Erinnerung an bessere, längst vergessene Zeiten. 
 
 
Der Mann der starken Worte, Donald John Trump, ist nicht in der Lage, die Situation in der ehemaligen wie ein Schachbrett angelegten Vorzeige-Stadt zu regeln.  Von unter Kontrolle zu bringen kann nicht die Rede sein.  Detroit scheint verlassen, aufgegeben und ergibt sich seiner Geschichte seit Jahren. Als die amerikanische Automobilindustrie zusammenbrach und Amerika nicht mehr das war, was es einst war, verlor Detroit an Reiz und an Schönheit. 
Ford Edsel
 
 

 Ford Edsel, Studie by Pixabay

 

Dort, wo 1967 die Rassenunruhen zum Teil starteten, die den Farbigen in den USA die kleine Freiheit brachten.
 
Wo Motown-Music herkam.  

 

Im Grunde genommen ist der Geist der ganz großen Zeit noch vorhanden. 
 
Detroit ist in sich ein Gespenst,  wo man ein Haus für 5.000  Dollar kaufen kann, das vor einigen Jahren vielleicht noch 500.000 Dollar gekostet hätte. Donald Trump, der auf der ganzen Welt Angst und Schrecken durch seine großmäuligen Parolen verbreitet,  hat diese Stadt genauso vergessen.
 
Wie Präsidenten vor ihm.
Detroit wird zu einem Geisterplatz auf dieser Welt und erinnert an Städte am Klondike, als der große Goldrausch vorbei war. 
 
Nun, diese Stadt hat aber auch noch sehr viel Charme zu bieten. In einigen anderen Stadtbezirken, dort wo das Leben noch funktioniert, ist Detroit die Weiterentwicklung dessen, was es in den 1940er und 50er Jahren war. Mehr als jedes zweite Auto  kam dereinst aus der Stadt, die wie ein Schachbrett angelegt worden war, es war praktisch, quadratisch und gut.
Auch  Donald Trump wurde den zahllosen Gangs, die mit Rauschgift und Hehlerware handeln, nicht Herr. Die Gangs leben innerhalb ihrer eigenen Territorien, wo sie quasi die eigenen Staaten errichten, die niemand mehr weiss, zu nehmen. 

Was bleibt ist die die absolute Hoffnungslosigkeit.

  

 

 

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  • Published in USA
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Erdogan und die Flüchtlinge

Ja, es gibt ihn noch. 

Den türkischen Despoten Recep Tayyip Erdoğan. Lange war es still um den Diktator vom Bosperus, nun meldet er sich wieder zu Wort. 

Diesmal spielt er wieder mit dem Feuer. Er nimmt Flüchtlinge aus Syrien als Verhandlungsmasse für einen neuen Anlauf im Erpressungspoker aus Ankara. Mehr war von Erdoğan, der sich auf  einer Parteiversammlung der herrschenden AKP äusserte, auch nicht zu erwarten. 

Er wolle die Grenzen öffnen und so eine zweite Flüchtlingswelle initiieren, wenn man seine Forderungen nicht erfülle, meinte Erdoğan. Ein politischer Psychopath ist sicherlich nicht ein geeigneter Verhandlungspartner, wenn es um die Existenz ganzer Staaten und das Leben der Flüchtlinge geht. 

Der EU-Türkei Deal von 2016 scheint geplatzt, in dem garantiert wurde, dass der Erdoğan-Staat die illegal in die EU eingereisten Flüchtlinge zurücknimmt, wenn sie Griechenland erreichten, war seit jeher problematisch. Der türkische Diktator erpresst die EU mit neuen finanziellen Forderungen, die er als nur gerechtfertigt für die Türkei sieht. Er hätte nur 3 Milliarden Euro erhalten und 40 Milliarden US$ ausgegeben für die syrischen Flüchtlinge, die Erdoğan in der Türkei aufgenommen hätte, liest man dieser Tage im Hürriyet

Erdoğan droht unverhohlen damit, dass er Flüchtlinge wieder nach Europa senden will. Natürlich, um seiner Forderung nach den Sicherheitszonen in Syrien, damit will er die Kurden ausschalten, Nachdruck zu verleihen. Weil er aber auch zuhause wirtschaftlich angeschlagen ist, versucht er im gleichen Atemzuge eine vollkommen wirre Rechnung aufzumachen, die beim besten Willen von niemandem mehr nachvollzogen werden kann.  Offensichtlich ist, dass das Regime Erdoğan nach der verlorenen Oberbürgermeisterwahl in Istanbul abgewirtschaftet ist und dem Schwund an Macht nur noch außenpolitische Ablenkung hinzuzusetzen hat.


Derweil wird in Griechenland beobachtet, dass die Flüchtlingszahlen ansteigen. Nach einem Bericht von ntv beobachet die Bundesregierung in Berlin die Situation mit wachsender Sorge. Das heisst für den aufmerksamen Beobachter: Berlin scheint ratlos. 
Eine weitere Flüchtlingskrise kann sich Europa nicht leisten und das weiss Erdoğan bauernschlau umzusetzen. Derweil spielt er schon mal mit denen, die seine Mildtätigkeit nicht erwarten dürfen und lässt Flüchtlinge zu der griechischen Insel Lesbos "weiterreisen". 

 

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Der Wetterbericht für den Europa-Winter 2019/20 Es soll ein warmer und nasser Winter werden.

 

 

 

 

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