Deutsches Journal Teneriffa

Deutsches Journal Teneriffa (14)

Mysteriöser Mord an der Costa Adeje - Teneriffa

Fund in den Bergen
Santa Cruz de Tenerife e.B. mcvth

Nach dem Fund von zwei Leichen deutscher Staatsangehöriger, in einer Höhle, in den Bergen hinter der Stadt Adeje im Süden Teneriffas, ermittelt die Guardia Civil.

Gewöhnlich ist das der Platz, wo die, auf Teneriffa allgegenwärtige Drogenmafia ihre Opfer abzulegen pflegt, oder Abrechnungen im Drogenmillieu stattfinden.

 

In den Bergen, in den Höhlen, die durch Magmaflüße dereinst entstanden, fallen die Toten niemandem auf - doch diesmal, entkam nach ersten Angaben der Guardia Civil, ein fünfjähriges Kind. Dieses Kind berichtete dann von dem Mord an der Mutter und dem zehnjährigen Bruder, nachdem es durch die Berge geirrt war. Dort traf es auf einen Wanderer und wurde, weil das Kind nicht Spanisch sprach, in das Hauptquartier der Guardia Civil auf Teneriffa, nach Las Americas, gebracht.

Dort konnte der Junge zumindest Auskunft einen möglichen Tathergang geben.
Nach Auskunft des Bürgermeisters, der einer Pressekonferenz beiwohnte, soll das Kind unter schwerem Schock gestanden haben, als es erzählte, dass der Vater plötzlich bei einer Wanderung die verbliebenen Familienmitglieder, aus welchem Motiv auch immer, angegriffen habe.
Mehr ist zu dem Tathergang noch nicht bekannt.

 

Die Guardia Civil und die Feuerwehr, wie auch die Policia National griffen in die Suche ein.

 

Kurz darauf wurde der Vater in der Stadt Adeje festgenommen. Ersten Informationen zufolge war der Deutsche, der jedoch permanent auf den Kanaren lebt, verletzt. Er wird verdächtigt, auf die Mutter und das Kind eingeschlagen zu haben. Ob das so war, kann derzeit niemand beantworten. Der Verdächtige soll heute dem zuständigem Haftrichter vorgeführt werden, und zu der Tat befragt werden.

 

Der Vater, dessen Name nicht bekannt gegeben wurde, soll bei der Verhaftung erheblichen Widerstand geleistet haben.

 
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Vulkan Teide ist latent auf Teneriffa aktiv

Stärke 2,9 (Magnitude)

Eigentlich fing es eher harmlos an: Ein Erdbeben mit der Stärke 2,9 (Magnitude) auf der offenen Richterskala, ist nichts besonderes. Doch auf Teneriffa, der drittgrößten Vulkaninsel der Welt, ist es etwas besonderes. Hier muss man den Teide, der im November 1909 das letzte Mal ausbrach, fürchten. So schön die Insel gerade jetzt im Frühjahr wirkt, so gefährlich ist der Vulkan, wenn er aktiv ist. Es ist nicht nur eine Magmatasche, sondern innerhalb kürzester Zeit kann sich gerade bei der Konstellation des Vulkans eine Form des pyroklastischen Stroms in verheerender Wirkung bilden. Diese Situation fürchtet jeder.

 

Gegenwärtig, so meinen Vulkanologen, ist mit einem solchen Ausbruch nicht zu rechnen. Kleinere Beben sind auf den Kanaren immer wieder zu bemerken.
Natürlich will niemand irgendwie Panik schüren, ein solches Verhalten ist in dieser Situation mehr als unangebracht. Zumal Teneriffa und die umliegenden kanarischen Inseln vom Tourismus leben.

Gegenwärtig sei vom Vulkan keinerlei Gefahr zu erwarten. Die Aktivität des Teide wird durch internationale Wissenschaftler sehr sorgfältig aus der Luft beobachtet, auch wandern zahlreiche Vulkanologen zu dem riesigem Krater aus dem Jahr 1909, aus dem es beim letzten Ausbruch, Unmengen an Asche auf die Insel geregnet hat.

Ein plausibles Sicherheitskonzept liegt den Behörden der lokalen Junta aber augenscheinlich noch nicht vor. Es wird darüber diskutiert, dass im Fall eines Vulkanausbruchs der Bevölkerung geraten wird, sich in küstennahe Gebiete zu begeben.

Inwieweit dieses Konzept mittlerweile überholt ist, darüber beraten in Santa Cruz de Tenerife zahlreiche Gremien. Die bisherigen, von der Junta verwandten Sicherheitskonzepte scheinen veraltet und müssten den Gegebenheiten auf der Insel, gerade wegen der wachsenden Zahl der Touristen, angepasst werden. Mehr ist aus dem Umfeld der Regierung derzeit nicht zu hören. Madrid ist zwar weit weg, aber auch in der Hauptstadt macht man sich über derartige Szenarien Gedanken.
Die Einheimischen stört das nur wenig. Bleibt, die Entwicklungen sorgsam zu beobachten.

 

So verbringen viele die Zeit auf einer der nahen Inseln, La Gomera, die wundervoll erscheint und beinahe märchenhaft wirkt. Hier noch einige aktuelle Impressionen.

Prachtvolle Flora in den Wäldern von La Gomera, j.k.,mcvth, kasaan media, 2019 Prachtvolle Flora in den Wäldern von La Gomera, j.k.,mcvth, kasaan media, 2019

Farbenprächtige Bougainvillea,j.k.,mcvth, kasaan media, 2019 Farbenprächtige Bougainvillea,j.k.,mcvth, kasaan media, 2019

 

Felsige Klippen, j.k., mcvth, kasaan media, 2019 Felsige Klippen, j.k., mcvth, kasaan media, 2019

Naturschutzgebiet im Hinterland von La Gomera, j.k. mcvth, kasaan media, 2019 Naturschutzgebiet im Hinterland von La Gomera, j.k. mcvth, kasaan media, 2019

Hotels haben mit Leerstand zu kämpfen, j.k.mcvth, kasaan media 2019 Hotels haben mit Leerstand zu kämpfen, j.k.mcvth, kasaan media 2019

Sonnenuntergang auf La Gomera, j.k. mcvth, kasaan media, 2019 Sonnenuntergang auf La Gomera, j.k. mcvth, kasaan media, 2019

La Gomera, j.k. mcvth, kasaan media, 2019 La Gomera, j.k. mcvth, kasaan media, 2019 

Zitronenbaum, j.k.mcvth, kasaan media, 2018 Zitronenbaum, j.k.mcvth, kasaan media, 2018

 
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Franco und die Unabhängigkeit Teneriffas

Españoles, Franco ha muerto! Es war eine der besten Nachrichten, die Spanien je zu verkünden hatte: Spanier, Franco ist tot! Dem damaligen Ministerpräsidenten Carlos Arias Navarro war die Rolle zugefallen, die Nachricht zu verkünden, wahrscheinlich die beste Nachricht im Zusammenhang mit dem Caudillo.

Der Despot war verstorben. Seinem lange erhofften Ableben waren Hinrichtungen, Massendemonstrationen und Anschläge, seit 1974, vorausgegangen. Diesen Anschlägen war auch sein Weggefährte Luis Carrero Blanco zum Opfer gefallen.
In Spanien war die Krise eine tägliche zu spürende Spannung.
Nun, mehr als 43 Jahre nach dem Tod des Despoten, huldigen ihn Anhänger auf dem Festland und den Inseln leider immer noch.

 

Aus Francos Zeit stammt die Guardia Civil, eine paramilitärische Polizeieinheit.
Auf den Kanaren war es ruhiger. Franco schien die Diktatur nicht exportieren zu können. Im Jahre 1964 wurde in Algier, Algerien, die Movimiento por la Autodeterminación e Independencia del Archipiélago Canario (MPAIAC) Bewegung für die Selbstbestimmung und Unabhängigkeit der Kanaren gegründet. Schon lange wollten sich die Kanaren unabhängig erklären. Seitdem rumort es immer wieder in dem Reich der Guanchen. 1985 wollten die Linken den Austritt Teneriffas aus Spanien. Seitdem sind die Stimmen niemals verstummt. 2011 wurde wieder, diesmal auch mit Demonstrationen, die Unabhängigkeit vom Festland gefordert.
Noch heute sind viele Spanier beschämt über Franco und seine Politik der Repression und der Unmenschlichkeit der Diktatur.
Doch werden auch Artefakte aus diesen Tagen von einigen wie ein Schatz aufbewahrt.

Maschinengewehr aus dem spanischen Bürgerkrieg, kasaan media, 2018

Maschinengewehr aus dem spanischen Bürgerkrieg, kasaan media, 2018

In den Bergtälern Teneriffas scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Hier herrschen noch immer die gleichen sozialen Missstände, wie zu Zeiten Francos.

Teneriffa abseits der Touristen, kasaan media, 2018

Teneriffa abseits der Touristen, kasaan media, 2018

Hier scheint man nicht viel von der Monarchie im fernen Madrid zu halten. Die Unabhängigkeit der Kanaren ist hier ein ständiges Thema, das mittlerweile auch auf die Städte übergreift.
Die Kanaren wären in der Lage alleine zu existieren. Zudem fühlen sich kanarischen Bauern von der EU vergessen, weil ihre Bananen nicht dem allgemeinen Standard der Brüsseler Agrarwächter entsprechen. Es gibt viele Gründe, die die Canarios in den Tagen um den Todestag Francos, dem 20. November, umtreibt, nach Unabhängigkeit von Spanien zu suchen. Was aus ihrer Bewegung wird, vermag niemand zu sagen.

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Das Aufräumen auf Teneriffa

Monströse Naturgewalten

Ein Sturm auf den Kanaren hat hauptsächlich im Norden Teneriffas große Schäden angerichtet.
Puerto de la Cruz und die nähere Umgebung wurden schwer getroffen. Nach dem Abriss von mehreren Balkonen eines mehrstöckigen Hauses in Strandnähe Garachicos, wurden auch die umliegenden Gebäude evakuiert. Ob die Bausubstanz nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprach, oder einfach die Wucht des Wasser ausreichte, werden Untersuchungen zeigen.

Nichts mehr mit dem ewigen Frühling

In Küstenorten drang das Wasser hüfthoch in die Straßen, dann in die Gebäude ein.

Mittlerweile fällt der Schnee oben am Teide, es hat aufgeklart und der Wind hat nachgelassen.

Laut Auskunft der Zentralregierung in Santa Cruz, werden sich die Aufräumarbeiten über Wochen hinziehen. Ganze Steinquader haben auf Straßen gelegen.

 

Die Wellen, die gegen die Küste prallten, waren von einer nie gesehenen Größe und wurden von vielen Bewohnern der beliebten Urlaubsinsel unterschätzt.

Die Feuerwehr und die Rettungskräfte waren im Dauereinsatz, Straßen freizumachen und umgestürzte Bäume zu entfernen.

Durch das umsichtige Handeln der Einsatzkräfte wurden schlimmere Folgen verhindert.

 

 

 

 

 

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Reisende Drogenhändler

Drogen werden umgepackt, kasaan media, 2017

Drogen werden umgepackt, kasaan media, 2017

Völlige Verwahrlosung der Sitten

Betrunkene Briten, die in der Nacht grölend über die Straße laufen, sind ein Teil des Problems auf Teneriffa. Hauptsächlich im Süden.

 

Von Briten, die in der Nacht auf die Straße urinieren auch, die die Wohnanlagen unsicher machen oder sich vor Trunkenheit an Bäumen buchstäblich festhalten müssen.

 

Ein anderer Teil scheint die Kriminalität, die nicht offensichtlich ist. Unverblümt werden Frauen an der Costa del Silencio angesprochen, ob sie nicht als Drogenkurier arbeiten wollen.

Meist von denen, die nur die Läufer für die Dealer sind. Sie verdienen sich ein paar Euro dazu. Besonders betroffen ist die Costa del Silencio. Die Polizei scheint völlig überfordert, wenn jede Nacht aus einem Müllcontainer an der Costa Silencio Drogen übernommen werden, und die angelandeten Güter in verlassene Häuser oder Plantagen zum Umpacken für den Kleintransport nach Zentraleuropa fertig gemacht werden. Am liebsten werden Rucksacktouristen, alleinreisende Frauen oder Camper angesprochen.

Es ist ein Perpetum mobile für die großen Kartelle, die daran verdienen, wahrscheinlich in Venezuela oder in Kolumbien sitzen.

Es ist kurz nach zwei Uhr morgens als ein weißer Lieferwagen in einer ruhigen Seitenstraße an der Costa del Silencio an Müllcontainer heranfährt. Nach wenigen Minuten hat er die Drogenpakete aus der Seefolie von einem Schiff befreit und trägt, wie ganz normal, die Kokainpakete zu dem Lieferwagen.

Nachts am Drogenbunker, kasaan media Nachts am Drogenbunker, kasaan media

Teneriffa liegt am Highway 10, dem berühmten 10. Breitengrad, den Ermittler sehr sorgfältig kontrollieren. Im letzten Jahr wurden bei zwei Aktionen der Guardia Civil sage und schreibe 3,6 Tonnen Kokain sichergestellt. Längst wird die Dunkelziffer viel höher geschätzt.

Handel in El Fraile, Costa del Silencio und Las Galletas

Die Drogen werden von Afrikanern, meistens Senegalesen, fliegenden Händlern, offen aus dem Fahrzeug verkauft. Darunter Kokain, Heroin und synthetische Drogen.
Der Profit ist entsprechend.

Längst ist bekannt, dass Unmengen von Drogen an der Südküste Teneriffas angelandet werden, es geschieht meistens immer in der Nacht.

Die spanische Polizei tappt im Dunklen- zu schnell sind die Händler, zumeist Italiener, die im Drogenhandel tätig sind. Damit werden auch die Maulesel nach Europa angeheuert, in Ferienanlagen und in Cafés.
Man sollte mit neuen Bekanntschaften vorsichtig sein, gerade jetzt in der beginnenden Urlaubszeit.

 

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Auf Teneriffa über Land (4) Im Frühling

Gerade im Süden Teneriffas, abseits der vielen Touristenhochburgen, wie die Costa del Silencio, zeigt sich jetzt im Frühling, die Schönheit der Insel. Eine karge, abwechslungsreiche Landschaft, die sich vom Meer bis hoch zum Teide zieht.

 

In den kleinen malerischen Orten am Sockel des Teide kann man neben zahllosen Kakteenarten auch die auf dem vulkanischen Gestein gedeihenden Palmenarten betrachten. Zu empfehlen sind nördlich des Flughafens im Süden, die vielen kleinen Bars, in denen man leckere Tapas essen kann und sicherlich auch ohne Störung durch englische Gäste, einen selbstgemachten Sangria erhält.

Es empfiehlt sich mit festem Schuhwerk in die " Wildnis" zu gehen und dort die Wunder der Natur zu betrachten.

Bitte die Bilder in der Galerie anklicken.

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Flandria Bus Horrortrip (Teil 2)

Der Horror ging weiter

Julia wollte den Schwager nicht kennenlernen und weigerte sich mehrfach, es störte den Kaufhausbesitzer nicht. Er bedrängte sie richtig, weil sie die einzige alleinreisende Frau war. Dabei sah er sie an wie Fleisch auf einem Markt. Sie wollte gehen.

Er könne auch am folgenden Tag in ihr Hotel kommen, sie könnten sich auch in Spanien treffen. Woher wusste er, in welchem Hotel Julia war???? Aus den Unterlagen von Flandria. Mohammed war zu dem Zeitpunkt verschwunden. Julia wurde gefragt, wo ihr Ehering sei. Sie hätte ihn vorzuzeigen. Dann sagte sie, dass sie sich an den Leutnant der Polizei wenden würde, wenn er sie jetzt nicht in Frieden lassen würde. Auch wurden in diesem Moment andere Frauen massiv bedrängt.

Flucht nach vorne

Ein Mann kam durch den Hinter- oder Seiteneingang. Er fasst noch vor Erscheinen der übrigen Gruppe, die durch eines der oberen Stockwerke des Bazaars ging, Julia an ihre Brust. Auf die Frage, was das sollte, antwortete er, dass das nicht passieren würde, wenn sie bezahlen würde. Sie sollte einen Teppich kaufen. Sie wollte keinen Teppich kaufen. Der ganze Tag war ihr schon verdorben und sie wollte zurück nach Ceuta und von da aus zurück nach Spanien. Der Bazarbesitzer machte ein hölzernes Kabinett an der Seite auf, und sagte, sie sollte sich endlich den Silberschmuck ansehen, er wollte etwas verkaufen oder sie sollte etwas von dem anderen Plunder nehmen. Julia wollte das Kaufhaus verlassen, sie durfte nicht. Weil man dann nicht für ihre Sicherheit garantieren konnte, wurde ihr beschieden.

Julia erwiderte, dass man das nicht mir ihr machen könnte. Der Bazarbesitzer sagte, sie sollte niemals vergessen, dass ihr Pass noch an der Grenze liegen würde und sie frug sich woher er das wusste. Es schien wie ein abgemachtes Spiel zu sein.

Erneut wurde Julia ein Teppich angeboten, von dem man selbst als Laie sah, dass es ein maschinengeknüpfter und kein handgeknüpfter Teppich war, für das er feilgeboten wurde. Für exorbitantes Geld! Der Verkäufer wollte für den Transport sorgen. Sie würde den Teppich auch bekommen, wenn sie seinen Schwager heiraten würde oder seinen Bruder. Sie könnte sich das aussuchen. Frauen in Marokko hätten zu gehorchen und nicht ständig zu widersprechen. Sie hätte doch gesehen, was sie davon gehabt hätte, dass sie nichts gekauft hätte. Er sprach sie auf ihr Bein an und auf den Sturz. Julia würde sich das Leben sehr viel einfacher machen, wenn sie die Gastfreundschaft Marokkos nicht missbrauchen würde. Sie erklärte ihm in Französisch, dass sie die Gastfreundschaft nicht missbrauchen würde; dann sagte er zu ihr, dass sie sie schon missbraucht hätte, weil sie für kein Geschäft zugänglich wäre, und Mohammed schrie wieder über die Balustrade. Sie schämte sich zu Tode. Einer der Helfer Mohammeds trat auf sie zu und erklärte ihr, wenn sie ihm 100 € geben würde, dann könnte er ihr sehr viel weiterhelfen. Er würde einfach die Leute bezahlen und sie würde nichts mehr davon spüren, niemand würde sie mehr ansprechen wegen Gütern und Waren. Außerdem würde sie der Besitzer des Kaufhauses auch nicht mehr darauf ansprechen, einen Teppich zu kaufen oder sinnfreien Blechschmuck, den sie nicht haben wollte.

Raus aus dem Kaufhaus

Wieder erklärte der Kaufhausbesitzer Julia, sie müsste nur einen seiner Schwager oder Brüder heiraten, damit diese eine Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland erhalten würden. Sie sagte, er sollte ihr von der Pelle gehen und sollte sie nicht mehr darauf ansprechen, sonst würde sie die Botschaft in Rabat anrufen, weil sie sich unter Druck gesetzt fühlte. Julia würde auch das Auswärtige Amt in Berlin anrufen, weil sie sich derartige Unverschämtheiten nicht gefallen lassen würde. Sie wies ihn darauf hin, dass sie vor der Toilette gestürzt war, nachdem man ihr von hinten das Bein gestellt hatte. Die Frau frug sie noch, ob sie einen weiteren Pfefferminztee haben wollte. Sie sollte dafür sage und schreibe 5 Euro bezahlen. Später gab sie einem der Helfer von Mohammed drei Euro und musste nicht mehr bezahlen.

Es geht nur darum Geld zu erpressen

Wieder musste sie dem Helfer Geld geben, damit sie endlich ihre Ruhe hatte.

Während des Mittagessens saß der die Gruppe begleitende Polizist, Reiseführer und die Helfer an den separaten Tisch. Alle, die sie in einer Form angegangen waren, wie sie es noch nie erlebt hatten, saßen an einem getrennten Tisch und aßen. Als besondere Frechheit empfanden es alle Mitreisenden, dass sie für eine Flasche Wasser (hier Cidi Ali) fünf Euro (!) mussten. Auch sollten die Gäste andere Flaschen bezahlen, die sie nicht getrunken hatten. Mohammed verlangte von den Gästen, die Getränke zu zahlen. Es ging nur um Geld. Er lächelte dabei fein. Der Kellner verlangte noch ein saftiges Trinkgeld und die Musiker stellten sich den Reisenden regelrecht in den Weg, um Geld zu erhalten. Sie wollten natürlich Euro, keinen Dirham!

Flottes Liedchen für Euro kasaan media, 2015

Beim Essen wurde Julia vorgehalten, dass sie für keinerlei Geschäft zugänglich war und daher zahlen müsste. Immer wieder und immer wieder. Und dass sie schneller laufen musste in den Gassen. Dem Fotograf war völlig egal, ob sie es ihm untersagte, Fotos von ihr zu machen oder nicht, er sei ein Fotograf von der marokkanischen Regierung. Ihm stünde dieses Recht zu und sie müssten später für die Fotografien bezahlen. Sie empfand dieses Verhalten als äußerst rüde und kaufte zum Beweis eines der Fotos, das er von ihr gemacht hatte. Später, im Bus auf der Fahrt nach Tanger, für zwei Euro. Das alleine stellte schon ein Skandal dar, da der Wert des Fotos vielleicht 0,30 € war.
Im Übrigen interessierte es die Reisenden auch, was er mit den Dateien und mit den zahllosen Fotos, die er auch von der Gruppe gemacht hatte, anstellte. Er wollte sie aufheben. Dieser Herr stieg bei einer Gelegenheit auf dem Weg zwischen Tétouan und Tanger, auf einem Parkplatz in den Bergen, aus. Die wurde wurde auf der Fahrt sechsmal in den Bus akkommodiert, die Fotos zu kaufen. Er kam immer wieder und verlangte von der Gruppe, die zum Teil richtig schlechten Fotos für 0,50 € zu erwerben. Sonst wollte er die an jemand anders verkaufen. Es wurde ständig mit Druck gearbeitet, um noch mehr Geld aus den Touristen herauszupressen. Alles andere war egal. Das Rundum-Erpressungsprogramm.

Tanger ist immer eine Reise wert

Julia* wollte nicht mehr mit nach Tanger und wollte sich von der Reisegruppe lösen, Mohammed sagte, das ginge nicht, weil ihr Pass an der Grenze liegen würde und sie müsste dableiben. Sie hatte keinerlei Lust mehr, nach den Attacken in Tétouan überhaupt noch mit der Reisegruppe weiterzufahren, aber sie wollte auch den anderen Mitreisenden keine Scherereien bereiten. So fuhr sie mit nach Tanger.

Die Gruppe wurde zum nächsten Bazar geschleust, wo sie einer Meute von Verkäufern ausgesetzt wurden. Es war ein Öl-Handel und irgendwelcher Nepp für viel Geld, den Mohammed ihnen wie Gold anpries. Völlig sinnfrei. Zahlreiche Reisegruppenmitglieder fühlten sich völlig verarscht und betrogen.

Sie setzte sich also, nachdem sie in dem Geschäft mit dem Öl gewesen war und die Teilnahme an der aggressiven Veranstaltung verweigerte, in das Café gegenüber. Sie winkte noch ab und wurde sehr unfreundlich zu Mohammed, der sie in das Café gegenüber geleitete. Dort setzte sich plötzlich nach einigen Minuten ein Mann an den Tisch. Sie wollte alleine bleiben, er aber sprach sie die ganze Zeit vehement an, in Deutsch! Er stellte sich als Immobilienmakler vor, der Wohnungen in Marokko vertrieb. Im Stadtteil Iberia in Tanger. Ein Investment für die Zukunft. Julia könnte die Wohnung an Touristen vermieten, sie könnte auch nur zeitweise oder einen Teil der Wohnung kaufen. Sie wollte nicht. Sie war fertig mit der Welt. Er insistierte und sie sagte ihm, dass er sich seinen Atem sparen konnte, weil sie kein Interesse hatte. Das erklärte die Deutsche auch in Arabisch. Er sagte, ihn würde das nicht interessieren. Sie sollte einfach nur unterschreiben, die Wohnung würde er ihr später zeigen. Er wusste alles über sie, er wusste, dass sie aus Tétouan kamen, dass sie Ärger gehabt hätte, er wollte sie sozusagen „trösten“. "Bessiness" Selbst die mitreisenden Kanadier wunderten sich über das aufdringliche Verhalten, sie nahmen an einem anderen Tisch Platz und fühlten sich genauso bedrängt. Der Makler hörte überhaupt nicht auf zu reden, er zeigte ihr Bilder von mehreren Wohnungen und sie hätte jetzt eine Wohnung in Marokko zu kaufen. Sie sagte, dass sie kein Geld hätte. Darauf erwiderte er, sie könnte einen Kredit aufnehmen oder einen Mann heiraten und einen Kredit aufnehmen. Sie wollte keinen Kredit aufnehmen und erst recht keinen Mann heiraten. Julia sagte, er sollte sie in Frieden lassen und bestellte einen Café. Sie sagte das in Französisch, Deutsch und Arabisch. Er sagte, der Reiseleiter hätte gesagt, sie hätte einen schlechten Tag gehabt. Der Unbekannte wollte ihr helfen, diesen Tag zu verbessern und wollte ihre Adresse in Deutschland. Angeblich würde er diese sowieso von den Grenzbehörden erhalten. Er wollte sie besuchen. Sie sei hübsch und er könne ihr sofort einen Mann besorgen oder wortwörtlich etwas zum „Ficken!“, denn das würden die deutschen Frauen doch immer wollen. Sie seien „Schlampen und Nutten.“ Mohammed stand auf der anderen Seite der Straße und lachte. Er wusste genau, was geschah. Von hinten wurde sie zur gleichen Zeit von einem Mann angesprochen, der ihr ein iPhone Dummy verkaufen wollte. Der Makler bedrängte sie in einer Form, wie sie es noch nie erlebt hatte und sagte, dass sie sich all die blauen Flecke hätte sparen können, wenn sie ihrem Guide Geld gegeben hätte. Das wäre der beste Trick, sozusagen um Schutz zu bekommen. Sie stand auf und ging.

Auf dem Weg zurück zu dem Bus wurden die Reisenden so bedrängt, dass sie kaum noch atmen konnten. Julia kaufte in ihrer Verzweiflung ein hölzernes Kamel für 10 Euro, das vielleicht einen Wert von 50 Cent hatte. Die Händler bedrängten alle bis zum Bus, der absichtlich sehr weit entfernt geparkt war. Es war ein Spießrutenlaufen. Es war einem Hindernislauf gleich. Die Frauen wollten dringend zu einer Toilette, da sie teilweise vor Schmerzen erbrechen musste. Sie mussten 5 Euro an Mohammed zahlen, um auf die Toilette in einem Hotel gehen zu können. Mohammed sagte, dass die Frauen auch auf die Männertoilette in dem Café hätte gehen können. Man hielt dann an einem Hotel.Nach Zahlung.

Mohammed bedrängte nicht nur Julia erneut, sondern auch die Kanadier um Trinkgeld, noch im Terminal in Ceuta. Dabei kamen immer wieder Händler, die unter Beleidigungen und Drohungen, Dinge verkaufen wollten. Alle, die mit Flandria Bus fahren würden, würden auch etwas kaufen!

Durch das Gespräch mit der Reiseleiterin am Ende der Fährfahrt zurück nach Algeciras wurde ihr klar, dass Flandria Bus durchaus über die Machenschaften der vor Ort agierenden Helfer informiert war. Man erwiderte ihr sogar, ob sie das nicht genossen hätte. Julia antwortete, dass sie am liebsten geschrien hätte, wenn sie es gekonnt hätte.

Grenze zu Marokko kasaan media, 2015 Grenze zu Marokko kasaan media, 2015

Julias Körper war mit blauen Flecken übersät. Ihre Hüfte machte ihr danach noch Monate Probleme. sie hatte Kratzwunden am Rücken. Ihre Hüfte wurde so schlimm, dass sie die Reise eine Woche früher abbrach. Da der Bluterguss auf eine Länge von 70 cm Länge so tief saß, war sie gehalten nach der Rückkehr in Deutschland einen Spezialisten aufzusuchen.

Am folgenden Morgen erhielt Julia in Algeciras, wo sie nach einem Arzt suchte, von einem Marokkaner einen Anruf. Ob sie nicht endlich ihren Teppich abholen wollte. Sie sollte nach Tétouan kommen, um die Ware abzuholen. Woher er wohl die Telefonnummer hatte? Sie erinnerte sich nur, dass sie diese auf einen der Extrazettel hatte schreiben müssen, die sie beim Zoll abzugeben hatte.

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Die penetranten Anrufe hörten erst Wochen später auf.

Flandria entfaltete keinerlei Tätigkeiten, es war ein ausgemachtes Spiel, an dem alle gut verdienten. Julia will nicht mehr nach Marokko zurückkehren.

Anmerkung der Redaktion:

Der Text wurde der Redaktion zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt, um auf die Missstände bei Flandria aufmerksam zu machen.

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Wie können Menschen Tiere so behandeln?

Lebewesen

Das Tier, das Schwein, ist ein Lebewesen.

Die Aufnahmen, die durch die Tierschutzorganisation Animal Equality im spanischen El Pozo gemacht wurden, schockieren bis ins Mark.

Das Leid der Schweine von El Pozo /28220922409_3fff5e2d72_oCopyright © 2018 Animal Equality Germany e.V., All rights reserved. Das Leid der Schweine von El Pozo /28220922409_3fff5e2d72_oCopyright © 2018 Animal Equality Germany e.V., All rights reserved.

In diesem Fall dient das Schwein dazu, dem Menschen durch sein Dasein Nahrung zu geben. Nicht aber als Gegenstand der Quälerei oder des Misshandelns.

Was in der Massentierhaltung geschieht, was beim Transport von Geschöpfen, auch Schweinen, geschieht, widerspricht unserer Zivilisation und deren zweifelhafte Errungenschaften.

Der Verbraucher darf nicht einfach darauf verzichten, die unsäglichen Quälerei an der Kreatur Tier totzuschweigen.

Sicher ist ein Tier, das sein Leben dafür gibt, dass wir satt werden, weder ein lebender "Pharmaschrank", noch ein Feld des Experimentes "mehr Profit" zu Lasten dieser Geschöpfe.

Das hat auch nichts mit Vegetarier oder Veganer zu tun, sondern mit Respekt vor der Natur. Die Produkte der Marke El Pozo werden auch in der Bundesrepublik Deutschland, hier von Rewe, EDEKA und Amazon, vertrieben.

Was kann man machen, wenn man solche Bilder sieht?
Es helfen keine Lippenbekenntnisse.

Wie überall in der Massentierhaltung gibt es mit Ware Tier scheinbar kein Erbarmen mehr. Die Gesetze, die Kontrollen sind lasch.
Tiere scheinen verkrüppelt und schon zum Teil mit genetischem Schaden geboren zu sein.
Es helfen nur massive Proteste gegen solche Zustände, das Hinterfragen eigentlich jeder "Bulette"- nur dann werden die Produzenten einsehen, dass sie die Umstände der Zucht ändern müssen. Keine Antibiotika, keine Cortisone, keine Pestizide etc. mehr. Artgerechte Haltung in Helligkeit und in ein wenig Glück- auch für das Schwein.

Der erbärmliche Transport von Tieren durch ganz Europa muss beschränkt werden.

Wenn überhaupt Fleisch, dann aus der Nähe, nicht aus Spanien oder Portugal oder der restlichen EU. Dieses System ist gescheitert.
Eigentlich ist das System Fleisch gescheitert-weil, wer will freiwillig Fleischprodukte aus derartiger Haltung essen?
Niemand.

 

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Das Schicksal der kanarischen Banane

Das europäische Elend mit der Banane

Es ist Ende Mai 2017. Bananenplantagen, wohin das Auge reicht, riesige Anlagen, aus denen das Aroma des Urwaldes verströmt.

Die kanarische Banane ist allerdings nicht so lang, nicht so hübsch anzuschauen, wie die genormte EU Banane.

Dafür kann sie nichts. Die Frucht wächst nur.

Und teurer im Verkauf ist diese Kanarische auch, das Kilo kostet auf Teneriffa, sage und schreibe, fast 2 Euro, obwohl der Supermarkt in Steinwurfweite der Plantage ist.

Man fragt sich, was das soll?

In einem deutschen Supermarkt kostet dieses Modell, schafft es den Weg nach Hamburg oder Berlin, nicht mehr als 99 Cent das Kilo.

Man wundert sich, niemand kann Auskunft über den Umstand geben, warum die Banane nun teurer ist. Eigentlich will auch niemand darüber sprechen.

In Brüssel erreicht man niemanden, der einem darüber Auskunft geben könnte. Bei der EU müsste man es doch wissen, warum die kanarische Banane so anders ist, als die gewöhnliche EU Frucht.
Schweigen in der Plantage.
Hinter vorgehaltener Hand wird erzählt, dass die Bananen eben nicht so sind, wie der europäische Käufer diese erwartet.
Was erwartet der Käufer denn?
Die Banane ist ein Naturprodukt, nicht ein genormtes Stück aus einer Stanze oder einem 3-D Drucker.
Schön sollte die Banane zum Ansehen sein. Aha! Was ist an der Banane denn nicht schön zum Ansehen, wenn diese nicht gerade ist.
Überall Achselzucken.
Eine Antwort jedoch kann niemand geben.

 

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Spanien am Ende des Weges

Knüppel aus dem Sack

War man in den letzten Jahrzehnten doch versucht zu glauben, dass Spanien die Diktatur unter dem allseits verhassten "Caudillo" Franco überstanden hatte, so wird man dieser Tage eines besseren belehrt. Die Gewalt der Polizei der spanischen Krone ist anormal, selbst für ein vollkommen verirrtes Volk, das sich unabhängig erklären will.
Spaniens Krone zeigt die Gewalt einer Diktatur.

Ja, Spanien ist nur Demokratie für einige.

Sicherlich nicht die einer Demokratie, die mit mündigen Bürgern spricht. Über die Probleme diskutiert. In Spanien haben sich einige an der Armut vieler gesund gestoßen.

Wieder soll mit allen gesellschaftlichen Gruppen die Republik Spanien verhindert werden.

Die Krone in Madrid müsste sich eher fragen, warum sich die Katalanen unabhängig erklären wollen, nicht Passagierschiffe mit Truppen der Guardia Civil in die Häfen bugsieren.

 

 

Bürgerkrieg

Die spanische Krone geht mit ungeahnter Brutalität gegen die Bürger vor, die in die Mitte eines weiteren Interessenkonflikts geraten sind. Es wird von gezielten Schüssen mit Gummigeschossen berichtet und von offenen Szenen wie im Bürgerkrieg. Auch soll es durch die gefürchteten Truppen der Guardia Civil erneut zu sexuellen Übergriffen gekommen sein. Viele Frauen berichten diesen Umstand.
Wo bitte äußert sich Brüssel dazu?
Spanische Bürger sind Teil der EU, auch Katalanen.

[caption id="attachment_2642" align="alignnone" width="576"] Obdachlosigkeit in Spanien
kasaan media, 2017[/caption]

Kein Wunder, für Spanien steht alles auf dem Spiel. Die staatliche Einheit.

Nur, wie Europa erneut zusehen kann, dass eine paramilitärische Einheit der spanischen Polizei, die schon dem Diktator Franco und seinem Innenminister Blanco hörig war, die freie Meinung von der Straße prügelt, verstört.

Die Guardia Civil ist der Ausdruck Spaniens, das in Arbeitslosigkeit, Korruption und Obdachlosigkeit versinkt. Minderheiten werden regelrecht verfolgt.
Es sind nur wenige Beispiele.

Eigentlich hat sich auch das Königshaus überholt, meinen viele der Demonstranten und sehnen endlich die Republik herbei.
Es erscheint wie die Vorbereitungen auf den Bürgerkrieg in den 1930 er Jahren. Die Wunden der Spanier sind bis heute nicht verheilt.
Jetzt werden neue Wunden aufgerissen.

 

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Der Wetterbericht für den Europa-Winter 2019/20 Es soll ein warmer und nasser Winter werden.

 

 

 

 

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