Cold Case

Cold Case (5)

Verschwundener Teenager aus Nienburg - Vermisstensache aus dem Jahr 1969 gibt Anlass für neue Ermittlungen wegen Mordes

Update in Sachen mögliches Tötungsdelikt zum Nachteil von Elke Kerll

 

Weitere Fragen entstanden nach einem anonymen Hinweis: 

• Wer hatte 1969 - ggf. auch nur lose - Kontakt zu Elke Kerll?

• Wer hielt sich 1969 regelmäßig in der Diskothek Schauburg auf und hatte dort Kontakt zu Elke Kerll?

• Wer hat Elke Kerll am Wochenende 13./14.12.1969 gesehen?

• Trug Elke Kerll an diesem Wochenende oder sonst eine rote Handtasche?

• Wer hat in der Nacht oder am Morgen des 14.12.19969 Beobachtungen im Bereich der Verdener
Landstraße/ Carlotastraße in Nienburg gemacht? Wurde Elke dort irgendwo gesehen?

 

• Wer hat im Bereich Am Riedekamp, Verdener Landstraße/ Carlotastraße am Morgen des 14.12.19969
Beobachtungen im Zusammenhang mit auffälligen Fahrzeugen (Volkswagen oder Skoda, Farbe
weiß, orange oder blau) gemacht?

Hinweise werden erbeten an die Polizei Stolzenau, Telefon: 05761 / 92 060.

Historie

Die Staatsanwaltschaft Verden und die Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg haben nach umfangreichen Vorprüfungen die Ermittlungen zu dem seit 1969 ungeklärten Verschwinden einer damals 15-Jährigen aus Nienburg wieder aufgenommen. Aufgrund der Gesamtumstände gehen die Ermittler davon aus, dass das Mädchen seinerzeit ermordet wurde. Die Ermittlungen werden deshalb durch eine Mordkommission geführt.

Für Hinweise, die zur Aufklärung des Falles führen, hat die Staatsanwaltschaft eine Belohnung in Höhe von EUR 5.000,- ausgesetzt

Hintergrund:

In der Nacht vom 13. auf den 14.12.1969 feierte die damals 15-jährige Elke Kerll mit Freunden in Nienburg zunächst in der Diskothek Schauburg, später im Scandia-Club. Von dort begab sie sich begleitet von einer Freundin und deren Freund zu der Wohnung von Bekannten in der Straße Am Riedekamp in Holtorf/Nienburg, wo sie übernachten wollte. Nach Zeugenaussagen soll sie am frühen Morgen des 14.12.1969 (Sonntag) die Wohnung in Holtorf verlassen haben, um per Anhalter zu ihrer Arbeitsstelle, einem Kinderheim in Loccum, zu fahren. Seither verliert sich ihre Spur. Einige Tage später wurde in der Diskothek Schauburg eine Kette gefunden, die Elke Kerll gehörte und die sie zur Tatzeit getragen haben dürfte.

 

Aufgrund der Gesamtumstände besteht der Verdacht, dass Elke Kerll Opfer eines Sexualverbrechens geworden ist.

Polizei und Staatsanwaltschaft wenden sich nun mit folgenden Fragen an die Bevölkerung:

Wer hat Elke Kerll am Morgen des 14.12.1969 in dem Bereich Am Riedekamp/Verdener Landstraße in Holtorf/Nienburg gesehen und möglicherweise beobachtet, in welches Fahrzeug sie gestiegen ist?

Wer hat am Morgen des 14.12.1969 oder später in dem Bereich Am Riedekamp/Verdener Landstraße in Holtorf/Nienburg sonstige tatrelevante Beobachtungen gemacht?

Wer kann Angaben zu dem Freundeskreis von Elke Kerll, zu ihrem Umfeld im Kinderheim Loccum und zu ihrem Trampverhalten machen?

Wer ist 1969 in Nienburg oder Umgebung Opfer einer Vergewaltigung oder einer versuchten Vergewaltigung geworden und hat das Tatgeschehen bislang nicht zur Anzeige gebracht?

 

Wer kann Angaben dazu machen, wie die in der Diskothek Schauburg gefundene Kette von Elke Kerll dorthin gelangt ist?

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Aufgefundene Kette, Fall Elke Kerll, Staatsanwaltschaft Verden an der Aller

Hinweise an Polizeikommissariat Stolzenau Tel.:05761-9206-0

Hinweise können ggfs. auch vertraulich entgegengenommen werden.

Belohnung in Höhe von EUR 5.000,- ausgesetzt

Beigefügt sind ein Foto von Elke Kerll aus dem Jahr 1969 sowie ein Bild der gefundenen Kette.
Text von der Staatsanwaltschaft Verden übernommen:

 

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In den Straßen von Trier

Das Tötungsdelikt zum Nachteil von Beatrix Hemmerle

Nun ist es schon mehr als 28 Jahre her und der leitende Kommissar Wolfgang Schu will nicht aufgeben, den feigen Mörder von Beatrix Hemmerle zu finden.

 

Er und der zuständige Staatsanwalt Dr. Eric Samel geben die Hoffnung nicht auf, den Fall noch zu klären. Ein Motiv allerdings kann das Gespann Samel und Schu auch noch nicht ausmachen. Nach einer xy-Sendung im letzten Jahr meldeten sich sehr viele Hinweisgeber. Was aus den darauffolgenden Ermittlungen wurde, ließ die Staatsanwaltschaft bislang nicht verlauten.

Sommer 1989

In dem bedeutsamen Sommer 1989 wurde die damals 32-jährige in ihrer Wohnung in Trier brutal ermordet.

Mit mehreren Messerstichen so verletzt, dass das Opfer schlussendlich unter den Augen ihres Sohnes verblutete, die damalige Kaufhausangestellte schlief ahnungslos in ihrer Wohnung im Stadtteil Karenz.

Addi, wie Beatrix Spitzname war, hatte die Balkontür geöffnet und die Rollläden nur zum Teil herabgelassen.

In den späteren Ermittlungen kam heraus, dass sie schon in der Vergangenheit von Spannern beobachtet wurde, die durch die Siedlung schlichen. Zudem schlief ihr 12 Jahre alter Sohn in einem Nebenzimmer, als der Täter auf den Balkon kletterte und die Wohnung eindrang.

Innerhalb von Minuten fügte seinem Opfer tödliche Schnitt- und Stichverletzungen zu. Bei der Tatortbeschau fanden die Polizeibeamten später ein blutverschmiertes T-Shirt, das auf einer Wäschespinne auf dem Balkon hing, später abseits eines Weges in unmittelbarer Nähe lag. Der Täter hatte sich wohl die blutigen Hände daran abgewischt und dieses dann achtlos weggeworfen.

 

 

Eine schwarze Nappaleder-Jacke spielte eine tragende Rolle in den Ermittlungen. Auf einem Parkplatz, in unmittelbarer Nähe des Tatortes, wurde diese aufgefunden, hatte die Größe 48/50, und wurde wahrscheinlich in Südkorea hergestellt und in Deutschland kaum verkauft.

Eine Tatwaffe wurde auch nicht gefunden- es wird angenommen, dass der Täter Beatrix Hemmerle mit einem sogenannten Survivalmesser, die damals sehr Mode waren, die tödlichen Verletzungen beibrachte. Die Rückseite der Schneide war ausgefräst.
Kurz vor der Tat kam noch Lebensgefährte des Opfers, in das Apartmenthaus in der Gegend der Uni Trier und unterhielt sich noch mit ihr. Der Täter war, laut Aussage des Kriminalhauptkommissar Wolfgang Schu, mit absoluter Tötungsabsicht in die Wohnung eingedrungen

Auch geht es der Kripo in den Ermittlungen um einen unbekannten Mann, der Ende der 1980 er Jahre in einer Trierer Pizzeria gearbeitet haben soll und wahrscheinlich das Opfer gekannt hatte.

Wer weiß etwas?

Für Hinweise zu dem Tötungsdelikt z.N. von Beatrix Hemmerle hat die Trierer Kriminalpolizei ein Telefon 0651/9779-2480 eingerichtet. Vertrauliche Hinweise können auch unter Telefon 0152-28854968 und/oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Trierer Staatsanwaltschaft hat zur Aufklärung des Verbrechens in einer xy-Sendung 5000 € ausgesetzt.

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Ein unbekanntes Schicksal - 31. Juli 2001, Frankfurt-Nied

 

Es gibt Kriminalfälle, die sind auch Jahre nach ihrem Bekanntwerden noch so schrecklich, das sie sich in das Gedächtnis aller einbrennen.

Einer dieser bis heute ungelösten Fälle ist der des Mädchens, das am 31. Juli 2001, kurz vor drei Uhr nachmittags, in Frankfurt-Nied, auf der Höhe einer Naherholungsanlage, von Passanten aus dem Main gefischt wurde.

Die weibliche Leiche war in ein Leoparden-Muster-Bettbezug eingewickelt, mit einem Sonnenschirmständer beschwert. 

 

Der Schirmständer der ELFE mit der Typenbezeichnung 505KE wurde in der Bundesrepublik durch verschiedene Baumärkte vertrieben, unter anderem, wie aus der Veröffentlichung des BKAs hervorging, von OBI, HORNBACH und Praktiker.

Hierbei waren die einzigen verwertbaren Spuren entstanden, die Nalas, Knoten, mit denen eigentlich Pumphosen gegrübelt werden, wiesen auf die Region im pakistanisch-pakistanisch-afghanischen Grenzgebiet hin.
Wer kennt die junge Frau?
Lebte sie vielleicht im Umfeld der damaligen Botschaft Afghanistans in Bonn?
 Es blieb schleierhaft, wie sie eingereist war.
Kann jemand Angaben zu einem Ehrenmord in diesem Zusammenhang machen?

Oder vielleicht hat jemand dieses Mädchen im Zusammenhang mit einem Einkauf wahrgenommen.
Sie war sehr mager und war nur 1,57 groß, als sie aufgefunden wurde. Todesursächlich waren zwei durch stumpfe Gewalt hervorgerufene Rippenbrüche, die Lunge und Milz verletzten.
Die Kriminalsten gehen davon aus, dass die Unbekannte über Jahre schwerstens misshandelt wurde. Darauf wies auch das Blumenkohlohr hin. Zahlreiche Brandnarben am ganzen Körper, z. T. an Zigarettenverbrennungen erinnerten.

 

Wer kann Auskünfte zu den Nalas geben, wer erkennt die Knoten wieder?
Eines der Bänder ist weiß, das zweite Band längs violett-weiß gestreift.

Die junge Frau, die um 1985 geboren wurde, war zu ihren Lebzeiten immer wieder das Opfer von massiver Gewalteinwirkung und wies bei der folgenden Obduktion zahlreiche, niemals versorgte Knochenbrüche auf.

 

Polizeibeamte zahlten damals die Beerdigung.
Die SoKo Leopard gibt nicht mehr.
Wer etwas weiss, soll sich bitte an die

Sachbearbeitende Dienststelle:

Polizeipräsidium Frankfurt/M.
Fachkommissariat 11
Mordkommission 3

Telefon: +49 (0)69 755-51108 oder +49 (0)69 755-53131
wenden.

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Cold Case: Michael Riesterer und Haluk Kocal

Buntes Völkchen
Damals, 1981, trieb sich in dem Hamburger Naherholungsgebiet Boberger Dünen ein buntes Völkchen herum. Transvestiten, Stricher, Autoschieber, Dealer, Badegäste und wahrscheinlich auch der Mörder der kleinen Jungen.

 

  image 2

 

 

Michael Riesterer, Bild LKA Hamburg

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Haluk Kocal, Bild LKA Hamburg

Der Fall selbst ist furchtbar und sage und schreibe 36 Jahren ungeklärt.
Nun hat die Cold Case Unit der Hamburger Polizei den Fall wieder aufgerollt. Jeder, der nur im Entferntesten einen Hinweis darauf geben könnte, sollte sich gezwungen sehen, die unten eingeblendete Nummer anzurufen und seine Wahrnehmungen zu schildern.
Hier noch nochmals die Folge aus Aktenzeichen xy, 1982.

 

 

Der Text wurde direkt von der Polizei Hamburg übernommen.

Die Ermittlungen wurden von der Staatsanwaltschaft und der EG 163 Cold Cases wieder aufgenommen. In diesem Zusammenhang bitten die Staatsanwaltschaft Hamburg und die EG 163 Cold Cases um Hinweise aus der Bevölkerung.

 

Am Montag, dem 15.06.1981 wurden die beiden Kinder von den Eltern bei der Polizei als vermisst gemeldet.
Als die Kinder nach dem Spielen nicht pünktlich zum Abendessen zu Hause erschienen, machten sich die Familien auf die Suche und fanden die Fahrräder der beiden Jungen unverschlossen an dem Parkplatz An der Kreisbahn/ Unterberg am Rande der Boberger Dünen.

 
Ein Zeuge hatte die beiden Jungen zuletzt am Montag gegen 19:20 Uhr an dem besagten Parkplatz an einem vermutlich grünen Fahrzeug zusammen mit einer männlichen Person gesehen. Die Person konnte von dem Zeugen wie folgt beschrieben werden:

 

ca. 30 Jahre alt,
180-185 cm groß,
normale Figur,
dunkles Haar,
Brille mit hellen Gläsern.

Am 29.07.1981 gegen 16 Uhr wurden die Leichen der beiden Kinder in dem 12 km entfernten Naturschutzgebiet "Die Reit" gefunden. Die Leichen wurden im Unterholz versteckt, ca. 50m von dem damaligen Parkplatz Reitdeich entfernt, aufgefunden. In der Nähe der Leichen wurde ein Stück Teppich aufgefunden. Dieses lag entlang eines Trampelpfades. Das Teppichstück war den Maßen nach ursprünglich die Auflage der Hutablage eines VW Passat.

 
Die Staatsanwaltschaft Hamburg und die EG 163 Cold Cases fragen:

Wer kann sich daran erinnern, in seiner Kindheit Anfang der 80er Jahre von einer männlichen Person an den Orten Mümmelmannsberg/Boberger Dünen oder in dem Bereich Ochsenwerder/ Naturschutzgebiet "Die Reit" angesprochen worden zu sein mit dem Ziel, mitzugehen bzw. in einem Pkw mitzufahren?

Wer kann Hinweise auf Personen geben, die Anfang der 80er Jahre private oder berufliche Bezüge zu beiden Orten (Boberger Dünen/ Naturschutzgebiet "Die Reit") hatten?

 

Wer kann Angaben zu dem Teppichstück (siehe Anlage) aus einem VW Passat machen bzw. hat ein entsprechendes Teppichstück im Naturschutzgebiet "Die Reit" im Sommer 1981 gesehen?
Wer hat in der Woche des Kirchentages im Sommer 1981 - konkret am Montag, den 15. Juni 1981 gegen 19:00/20:00 Uhr - verdächtige Beobachtungen an dem Parkplatz Unterberg/ An der Kreisbahn (Boberger Dünen) bzw. im Bereich des Parkplatzes Naturschutzgebiet "Die Reit" gemacht?

Wer hat im Sommer 1981 eine männliche Person mit Kindern und ggf. einem Hund im Gebiet der Gose Elbe/Dove Elbe in der Nähe des Naturschutzgebietes "Die Reit" angeln sehen?
Zeugen, die entsprechende Hinweise geben können, werden gebeten sich unter der Telefonnummer 040/ 4286-56789 zu melden.

 

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Vielleicht fängt die Hölle gleich neben dem Vatikan an - der Fall Emanuela Orlandi

Die dunkle Seite der Macht

Die Geschichte der Emanuela Orlandi klingt wie eine Gaunergeschichte aus dem Vatikan. Das ist sie. Und sie kommt aus einem Ort, der wie eine Diktatur wirkt, sieht man sich die Struktur des Vatikans an.

Die römisch- katholische Kirche fährt seit Jahrzehnten einen Kurs,der, wie in einer jeden Diktatur nur die Spitze der Nahrungskette versorgt.

Nun könnte man annehmen, dass Gottes Vertreter auf Erden, sich befleißigen nicht nur den Glauben zu vermitteln, sondern auch nach den Geboten Gottes leben.
Den scheint nicht unbedingt so, das mysteriöse Verschwinden des damals 15-jährigen Mädchens, 1983, ist seit 36 Jahren einer der heiss diskutiertesten Kriminalfälle der italienische Republik.
Man denkt an kath.net oder einen der anderen rechtslastigen Vereine, die sich im Speckgürtel des Vatikans bilden konnten. Die Moral der Theologie ging nicht nur durch den Fall der Emanuela Orlandi verloren, sondern auch durch die Grundfesten der Kirche in Rom wurden erschüttert. Dass der Vatikan über den Fall Orlandi und den der ein paar Wochen vor dem Verschwinden des Mädchen spurlos seitdem vermissten Mirella Gregori mehr weiss, liegt auf der Hand.

Mirella Gregori verschwand nur unweit, unter fast gleichen Umständen, wie Emanuela Orlandi. Seitdem gab es unzählige Gerüchte.


Es gab zahllose Spuren in diesem Fall, darunter auch zum Opus Dei, der gefürchtete Geheimloge des Vatikans, zur Mafia und zu einer in Rom agierenden Bande, die damals die Straßen der italienische Hauptstadt unsicher machen.


Gleichermaßen wurde der bulgarische Geheimdienst verdächtigt, wegen des Papstattentäters Mehmet Ali Ağca, der Anfang 1981 aus der Menge auf dem Petersplatz auf den gerade gewählten Johannes Paul II. ein Attentat ausführte. Der Attentäter hatte in seiner rechtsradikalen Gesinnung schon den Chefredakteur der türkischen Zeitung Milliyet, Abdi İpekçi, ermordet. Dieser Umstand ging komplett in den Ermittlungen unter.
Zudem fand ein Untersuchungsausschuss des italienischen Parlamentes heraus, dass Ali Ağca, der widersprüchliche Angaben über sein Motiv machte, auf Geheiß von dem damaligen KPdSU Vorsitzenden Breschnew und unter Hilfe des GRU und deren ostdeutschen Pendand Stasi und dem bulgarischen Nachrichtendienst.


Mehrfach wurden in den von den vatikanischen Behörden eher nachlässig geführten Untersuchungen Särge geöffnet. Sterbliche Überreste von Emanuela Orlandi, die vatikanische Staatsangehörige war, wurden bei keiner der Öffnungen gefunden. Der Vatikan unternahm alles, um den Fall möglichst zu vertuschen. Was kein gutes Licht auf die Päpste seitdem wirft. Der Bruder der 36 Jahren vermisst Jugendlichen gab seitdem nicht mehr auf. Selbst ein italienischer Untersuchungsrichter, der durchaus nicht zu den Veräusserern von frühen Fakenews gehörte, wähnte Orlandi, die einst in einem BMW nach der Tat ochmals gesehen wurde, in den Fängen von Geheimdiensten des ehemaligen Warschauer Pakte.
Es war die Zeit des Kalten Krieges.

Kurz nach dem mysteriösen Ableben des Papstes Johannes Paul I., tauchten die ersten Gerüchte Über eine Verquickung zu der damaligen Schieflage geraten Vatikanbank auf.

 

Ungeheurer Skandal
 
 Gleichermaßen wurde der bulgarische Geheimdienst verdächtigt, wegen des Papstattentäters Mehmet Ali Ağca, der Anfang 1981 aus der Menge auf dem Petersplatz auf den gerade gewählten Johannes Paul II. ein Attentat ausführte. Der Attentäter hatte in seiner rechtsradikalen Gesinnung schon den Chefredakteur der türkischen Zeitung Milliyet, Abdi İpekçi, ermordet. Dieser Umstand ging komplett in den Ermittlungen unter.  Zudem fand ein Untersuchungsausschuss des italienischen Parlamentes heraus, dass Ali Ağca, der widersprüchliche Angaben über sein Motiv machte, auf Geheiß von dem damaligen  KPdSU  Vorsitzenden Breschnew  und unter Hilfe des GRU und deren ostdeutschen Pendant Stasi und dem bulgarischen Nachrichtendienst.
Kurz nach dem mysteriösen Ableben des Papstes Johannes Paul I., tauchten die ersten Gerüchte über eine Verquickung zu der damaligen in Schieflage geratenen Vatikanbank auf.
 
 
 
 Ungeheurer Skandal 
 
Johannes Paul der I. wurde schon unter mysteriösen Umständen tot aufgefunden und die Stimmen wollten niemals verstummen, dass der Pontifex ermordet wurde. Auch hier wurden zu den schmutzigen Geldgeschäften des Vatikans Spuren zu der Verbindung Mafia- Drogenmafia und Paul Macinkus gefunden. Macinkus soll den Auftrag gegeben haben, so eine Zeugin aus den 1980 er Jahren, Emanuela Orlandi zu entführen. Ob das geschah aus Gründen der vatikanischen Bankgeschäfte, oder weil das Mädchen in Sexparties verwickelt wurde, lässt sich nicht mehr nachvollziehen. Zeugen sagten unmittelbar nach dem Verschwinden der jungen Frau aus, dass sie in ein Fahrzeug verbracht wurde. Macinkus, einer der Strippenzieher im Vatikan, verstarb 2006 in den USA.  Er wurde nie zur Rechenschaft gezogen.
Erst später tauchten in einem Tresor des Vatikans Unterlagen in Form einer Abrechnung über 14 Jahre von 1983-1997 auf, die von etwa 250.000 Euro Kosten für die verschwundene Emanuela zeugten. Zunächst war es nicht klar, ob diese Unterlagen nicht eine Fälschung für die Geldwäsche waren oder eine Komplettfälschung, doch sprechen die Abrechnungen eine eigene Sprache, die mit 25.000 Euro angeblich über den „finalen Akt“, den Tod des Mädchens referieren. 
Erst nach dieser Zeit wollte der Vatikan, widerwillig, eine Untersuchung nach dem Mädchen einleiten, das nun seit mehr als 36 Jahren vermisst wird. Interesse besteht daran nicht. In diesen Tagen soll ein weiteres Grab auf dem deutschen Friedhof in Rom geöffnet werden, in dem man das Mädchen vermutet. Es wird wieder eine zermürbende falsche Spur sein, ahnen Journalisten, die in Rom das Geschehen seit Jahren beobachten. 
Der Vatikan muss erst einmal seine Wahrhaftigkeit unter Beweis stellen und die Geschichte des Mädchens offenbaren, ehe die Beteiligten noch weitere Jahrzehnte schweigen. 
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