China

China (2)

Welt, richte Deine Augen nach Hongkong!

China ist eine üble Diktatur. Einer Diktatur bleibt am Ende nur die hemmungslose Gewalt. 
 
 
Wieder haben sich heute Nachmittag in Hongkong Tausende von Menschen versammelt, um jetzt über die Gloucester Road, eine der Querverbindungsstraßen zu der Magistrale im nördlichen Hongkong zu demonstrieren. Es ist ein unübersehbares Meer von Regenschirmen, wie die South China Morning Post berichtet. 
 
 

 

   
 
Gewalt ist mittlerweile das Problem für alle Demonstranten. China setzt auf elementare Gewalt, mit Wasserwerfern, Tränengas und gepanzerten Fahrzeugen, um die pseudokommunistische Clique in Peking an der Macht zu halten. Weil jeden Moment damit gerechnet wird, dass die rotchinesischen Truppen zugreifen. Um halb fünf Uhr Ortszeit sind die Demonstranten, die unübersehbar vielen Menschen im strömenden Regen an der Admirality angekommen, neben dem Regierungssitz und dem Parlament, wie die South China Morning Post schrieb. Vereinzelt wehren sich Demonstranten gegen die Übermacht der Sicherheitskräfte. Es sind Molotowcocktails geflogen. 
 
Die Straßen sind voll mit Menschen und der Zug zieht sich von Victoria Park in Richtung Tshim Tsan Shui. 
 
Es ist Ansinnen der Demonstranten, keinerlei Gewalt anzuwenden. China soll kein Vorwand gegeben werden, in die ehemalige britische Kronkolonie einzurücken und dort ein Blutbad wie am Platz des Himmlischen Friedens in Peking 1989 anzurichten. Derzeit zieht ein weiterer Zug von Demonstranten über die berühmte Einkaufsstraße Hennessy Road in Richtung des Regierungssitzes.
 

 

   
 
Es wird heute mit schwersten Auseinandersetzungen gerechnet. Mehrere Wasserwerfer sind schon in Stellung gebracht worden und es wird eine erhebliche Konfrontation zwischen den Polizeikräften und Demonstranten, wie unbeteiligten Passanten, prognostiziert.
 
China sind Menschenrechtsgruppen ein Dorn im Auge. Es ist eine beklemmende Situation.  
 
Hongkong wirkt an diesem verregneten Nachmittag wie ein Pulverfass, das in jedem Moment explodieren könnte. 
 
Quellen: eigene Recherchen
South China Morning Post
Xin hua
 
 

 

 
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Erschreckende Nachrichten aus Hongkong

 

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In Hongkong gab es schon immer Proteste, auch während der britischen Verwaltung, 22. Mai 1967, Foto Roger W. , Hong Kong - Polizei nahe des Peninsula Hotels, flickr

 

Kehrt die chinesische Führung im Windschatten aller internationalen Probleme zu der Brutalität am Platz des Himmlichen Friedens, wie 1989, zurück?

Wird es in Hongkong ein weiteres Massaker der chinesischen Führung geben?


Die Proteste weiten sich in der ehemaligen britischen Kronkolonie immer weiter aus. Mittlerweile musste der Flughafen in Hongkong geschlossen werden, weil die Demonstranten diesen stürmten. Es sind nicht mehr wenige Demonstranten, sondern unübersehbar viele, die für elementare Menschenrechte in der Metropole eintreten. 

 

Mittlerweile verwendet die chinesische Polizei Gummigeschosse aus nächster Nähe und feuert diese gezielt auf die Augen der Demonstranten, wie das zahllose Opfer berichten. Die Zentralregierung in Peking setzt dem entgegen, dass "zu viel Freiheit nicht gut für die Menschen sei", wie chinesische Bürger gegenüber dem Nachrichtenmagazin Spiegel einräumen. 

Die seit zwei Monaten andauernden Proteste gegen die umstrittene Gouverneurin von Pekings Gnaden, Carry Lam, nehmen an Heftigkeit zu. Lam besuchte demonstrativ am Wochenende ein Militärlager. 

 

 

 

Lam weiss sich keinen Rat mehr und ist sicherlich nicht dazu gediegen, dass China seine Ansprüche in Hongkong noch durchsetzen kann. Zu allem Unglück bricht nun auch der Fremdenverkehr ein, der reiche Devisen in das Land spülte. Auch die Investitionen sinken in Hongkong. 

Peking versucht seit Jahren den mit der britischen Regierung, vor der Übergabe 1997, ausgehandelten Vertrag zu verändern. Ein Land, zwei Systeme war die Devise, die den Machthabern der kommunistischen Partei Chinas nicht mehr gefällt, obwohl diese 50 Jahre nach Übergabe der Kronkolonie Gültigkeit haben sollte. 
Es gehen Gerüchte in Hongkong, dass Peking befürchtet, dass sich die Proteste so ausweiten, dass Hongkong unregierbar wird. Das würde die langsame Loslösung Hongkongs von China bedeuten. 

Die sektenähnliche kommunistische Partei Chinas regiert mit "eiserner Faust" gegen jeden, der seine verbrieften Bürgerrechte einfordert. Sogleich wird der gewöhnliche Demonstrant mit einem Terroristen verglichen. Peking zeigt sich in der Opferrolle, während es in den Stadtteilen Tsim Sha Tsui, Sham Shui Po, Wan Chai und Kwai Chung zu schwersten Zusammenstössen zwischen den involvierten Parteien kam. 

 

 

Quelle: South China Morning Post

             HKMAO, Hong Kong and Macau Affairs Office

             xinhuanet.com

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