Toter Mann in Albert Glückl ‘s Metallkiste – wer kennt die Tätowierung Michaela?

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Albert Glückl, Polizeiinspektion Dessau, 2018
Albert Glückl, Polizeiinspektion Dessau, 2018
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Gruselfund in Stahlkiste

Unweit einer Autobahnbrücke über die Elbe, an der A9 zwischen Coswig und Vockerode, wurde Anfang Juli 2016 eine unbekannte männliche Leiche in einer Betra Werkzeug/Stahlkiste (Metallkiste) (Beispiel) (nachträgliche Aufschrift “ALBERT GLÜCKL”) aufgefunden, die in der Elbe nach Norden trieb.

Die Tage später durchgeführte Obduktion des Unbekannten ergab ein Kapitalverbrechen.

Das Opfer lag plus/minus 21 Tage in dem Behältnis, das wahrscheinlich um den 5. Juli 2016 von einer Elbbrücke aus, wohin die Kiste transportiert worden war, direkt in den Fluss geworfen wurde.
Viel konnte die Polizei über den unbekannten Toten nicht herausfinden. Die Verwesung war schon zu weit fortgeschritten. Der Tote wird, wurde, augenscheinlich nicht vermisst.

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Die Personenbeschreibung gab folgende Informationen her: der Tote war ca. 1,80 m groß, von athletischer Figur und zwischen 45 und 60 Jahre alt. Am rechten Mittelfinger trug er einen Ehering aus 333er Gold mit der Gravur “Michaela”.
Ein großflächiges Lettering-Tattoo mit dem Namenszug “Michaela” auf dem linken Unterarm war das einzige individuelle Merkmal des Mannes. Unseren Recherchen nach, führt das Tattoo wahrscheinlich zu einem professionellen Tätowierer nach Hamburg. Jeder Tätowierer hätte seine eigene Handschrift, wurde uns erklärt.

Betra Metallkiste Albert Glückl, Polizeiinspektion Dessau, 2018
Metallkiste Albert Glückl, Polizeiinspektion Dessau, 2018
Metallkiste Albert Glückl, Polizeiinspektion Dessau, 2018
Metallkiste Albert Glückl, Polizeiinspektion Dessau, 2018
Betra-Metallkiste Albert Glückl, Polizeiinspektion Dessau, 2018

Die Isotopenanalyse ergab, dass der Unbekannte aus dem Binnen-/Gebirgsland von Ex-Jugoslawien, Rumänien oder Bulgarien stammte. Er hat aber wohl eine Dekade in Deutschland gelebt.

Der Tote könnte tatsächlich, wie die Isotopenanalyse ergab, aus Rumänien stammen. Vielleicht ein Banater Schwabe, der noch in den ersten Jahren des neuen Jahrtausends nach Deutschland gekommen war. Der Name Glückl, wie auf der Kiste geschrieben, ergibt nur wenig Sinn, doch der Familienname Glücklich schon, in Rumänisch – Fericit – ist auch dort ein gebräuchlicher Name. Gerade in den Banat Schwaben Gebieten.

Daher die Fragen:

Wer kennt den Unbekannten?
Ist der unbekannte Tote im Zusammenhang mit der Binnenschifffahrt auf der Elbe oder anderen Flüssen aufgefallen?
Wer kennt die Betra Werkzeugkiste?

Sachdienliche Hinweise richten Sie bitte an:

Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt
Lage- und Informationszentrum
Tel.: 0391 / 250 – 1036

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