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Letztendlich ist der Tagebau gescheitert.

Eine neue Generation, die begreift, wie keine andere zuvor, dass die Erde, auf der sie leben nur für eine Zeit geliehen ist, protestiert gegen die beginnende Ohnmacht eines rücksichtslosen, auf Profit versessenen Strommultis.
Aktivisten marschieren derzeit durch den Abbau der Braunkohle. Es sind Tausende, die sich dem entgegenstellen, was die vergangenen Generationen schon längst hätten tun müssen. Wie eine Pilgerfahrt wirkt der Kampf für die Natur, in der der Jahrzehnte währende Abbau der Kohle tiefe Narben hinterlassen hat. Angela Merkels Umweltpolitik ist gescheitert. Der Ausstieg aus der Kohle wird jetzt mit den Füßen bewerkstelligt, das Volk stimmt darüber ab. Auf den Terrassen des Abbaugeländes haben sich in ein paar Hundert Metern unter dem eigentlichen Zugang, ganze Menschenketten gebildet.




Es ist die Gewissheit, dass die Energiepolitik nicht mehr so weitergeführt werden kann. Seit Jahrzehnten verschwindet für den Profit einiger ein Dorf nach dem anderen.
RWE Mitarbeiter maßen sich Rechte an, über die sie nicht verfügen. Sie bilden eine Kette gegen Demonstranten. Es ist die Selbstverständlichkeit eines Unternehmens, das auf die Natur in all den Jahrzehnten nichts gab.

So soll Lebensgefahr bestehen, wenn Demonstranten weitergehen. Etwa 400 Protestler stürmten die Abbruchkante am Tagebau Garzweiler. Polizei setzte Pferdestaffeln und Schlagstöcke gegen friedliche Demonstranten ein. Die RWE und die Landesregierung von NRW stört der Kohlekompromiss nicht. Es wird von den Demonstranten über Gewalt der Polizei und Ordnungskräfte berichtet.
Wie ohnmächtig der Staat ist, zeigt sich daran, dass mit Polizeipanzern gegen Umweltschützer vorgerückt wird.








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