Annegret Kramp – Karrenbauer als Toilettenfrau der Nation oder der Union

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Karneval, kasaan media, 2019
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Völlige Entgleisung der Politik

Es ist ein paar Wochen her, dass die merkelsche Kronprinzessin Annegret Kramp-Karrenbauer völlig in der Bütt entgleiste.
Nun ist es still geworden, um den schwarzen Hoffnungschimmer von der Saar.
Es geht nicht mehr an, dass eine CDU Vorsitzende, die Ambitionen zur Kanzlerschaft hat, sich Sündenböcke in der Bütt sucht, um am rechten Rand kaltschnäuzig auf Kosten von Transgender und Intersexuellen zu fischen.

Das gefällt den Lesern der Boulevardzeitungen und dem Bodensatz der rechten Gesinnungsgänger bestens.
Natürlich braucht niemand eine 3. Toilette. Für ein stilles Örtchen kann man sich wirklich entscheiden.

Allerdings Kramp-Karrenbauer mutiert zu einer Demagogin mit einfachem Stammtischhumor, die niemand als Kanzlerin haben will.
Frecher ist es noch, die Betroffenen später für die Humorlosigkeit verantwortlich zu machen.
Es ist die typische Eigenschaft, für die eigenen Fehler die anderen, die Betroffenen, verantwortlich zu halten.

LGBT werden heute noch massiv diskriminiert, und die, die diskriminieren, fühlen sich in ihrer Rolle gestärkt, wenn aus der Politik solche Toilettenwitze gemacht werden.
 Aber das Gretchen hat schon zuvor Parallelen zwischen Homosexuellen und Pädophilen gemacht. Fazit: Sie ist nicht in der Lage, die Aufgabe als Kanzlerin wahrzunehmen.

Sonst muss man, bei der Verkrampftheit, wie Frau Kramp-Karrenbauer den Sachverhalt interpretiert, annehmen, dass sie gegen Minderheiten regieren will. Das ist weder christlich, noch demokratisch.
Frau Kramp-Karrenbauer will den Rückschritt in die 1950er Jahre, der Voyeurismus steht ihr nicht. Kramp-Karrenabuer will die bestrafen, die dem nichts entgegenzusetzen haben, weil einfach die Lobby zu klein ist. Das hat die ehemalige saarländische Ministerpräsidentin geschickt gewählt, um den rechten Rand zu gewinnen. Das Schicksal der Menschen dahinter ist ihr persönlich egal. Es geht um Macht, nicht um Gerechtigkeit.
Daher musste sie nachlegen, um zu zeigen, wie sehr sie darauf fixiert ist, für Stimmengewinne gegen die AfD eine ganze Schicht des Wahlvolkes der Lächerlichkeit und dem Hass der anderen Preis zu geben.
Es geht nur um Männer und Frauen, nicht um Objekte des Hasses. Verbrechen, so denkt die braune Brut, lohnen sich, wenn selbst Merkels Nachfolgerin ungestraft hetzen darf.

Die Geschichte der anderen

Es waren die beachtlichen kleinen Geschichten in den 1950er Jahren, die aufhorchen ließen, eine ganze Branche, die der damaligen Kollegen verschrieb sich darauf, unglaubliche Dinge über die Männer zu berichten, die nun Frauen waren. Jeder Schritt wurde beobachtet. Ein geordnetes Leben war für die ersten Transgender nicht möglich. Eine Randnote war dabei die Pionierarbeit eines pakistanischen Arztes, der über die Operation Mann zu Frau schrieb: Nun manchmal macht die Natur einen Fehler, der zu beheben sein sollte. 
Aus Neugier oder eben, weil es die Auflage steigerte wurden die Neu-Frauen in einem nie gekannten Glamour der 1950er Jahre abgebildet. Dazu wurde geschrieben, dass die Penektomie auf dem Küchentisch stattgefunden hätte. Ob das so war oder nicht, sei dahingestellt und dem damaligen Verständnis der Situation geschuldet.
In den Tagen der Mitte 1950er Jahre ging es darum, etwas Fremdes, was jeder abzulehnen schien zu stigmatisieren und zu kriminalisieren. Kramp-Karrenbauer machte nichts anderes in ihrer Büttenrede.

Geschichten von Marjan, dem Tapferen: 1957 unterzog sich eine junge Frau aus Jugoslawien einer Frau zu Mann Operation, um später als Soldat in der jugoslawischen Volksarmee dienen zu dürfen. Schon Ende der 1950er Jahre beschwerten sich Journalisten über das Reißerische an der Transsexualität und der damals bizarren Vorstellung der Opfer der Neugier und der allgemeinen Sündenböcke. Damals ging es erst darum, wie ein ehemaliger Paratrouper plötzlich eine Frau sein könnte, da fragt man sich, können Frauen keine Paratrouper sein? 
Es ist auch in der Bütt nicht die Zeit schmierige Witze zu machen, wie Anfang der 1960er Jahre noch demonstrativ die Artikel über die geplanten Geschlechtsumwandlungen neben der Nylonwerbung waren.

Das war damals – Kramp-Karrenbauer will in diese Zeit der Neohexenverbrennung zurück, weil das passend für ihren Anspruch ist, den rechten Geist aus der Flasche zu zaubern, auf Kosten derer, die sich nicht wehren können.

Annegret Kramp-Karrenbauer hat bewiesen, dass die ehemalige Volkspartei CDU zu etwas verkommen ist, was der Wähler nicht mehr haben will, weder den Merkelismus, noch die Bütt, in der sich die Politiker selbst bestrafen sollten. Oder einfach fernbleiben sollten.

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