Diavata – ein neues Idomeni?

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Fake-News von wem?

Aufgrund von Fake-News oder Desinformation, dass die Grenze zu Nord-Mazedonien geöffnet würde, rotteten sich Hunderte von Flüchtlingen zusammen und lieferten sich regelrechte Gefechte mit der griechischen Polizei. Dieser Zustand herrscht nunmehr seit drei Tagen an.

Die Flüchtlinge kommen aus dem Lager in Diavata, das westlich von der nordgriechischen Hafenstadt Thessaloniki liegt. Die Flüchtlingsunterkünfte liegen an der Autobahn nach Kavala im Osten und an der zur Grenzstadt Evzonoi führenden Trasse, sowie an der Bahnlinie nach Athen. Diese musste nunmehr wegen der Ausschreitungen geschlossen werden.

Kinder als menschliche Schutzschilde gegen die griechische Anti-Riot-Polizei

Wie in den Nachrichtenclips zu sehen ist, wurden Kinder als lebende Schutzschilde gegen die vorrückenden Polizeibeamten verwandt und diese auch durch Feuerschneisen und Tränengas gesandt, in der Absicht durchzubrechen.
Das Verhalten ist nicht mehr zu tolerieren. Kinder haben nichts in Demonstrationsgebieten, gleich welcher Art, zu suchen. Die internationale Staatengemeinschaft muss eingreifen, wenn sich ein solches Verhalten manifestiert, Kinder für solche Gelegenheiten zu missbrauchen. Gleich, wie verzweifelt der einzelne Flüchtling sein mag.

Die Route,2015 bekannt geworden als die Balkanroute, ist seit 2016 geschlossen. Schon damals kam es in der Grenzstadt Idomeni/Griechenland zu heftigsten Aufständen, die über Wochen die griechischen und mazedonischen Sicherheitskräfte beschäftigten.

In Diavata harren Tausende aus, die auf den Treck nach Westeuropa wollen. Ob diese nun noch als Flüchtlinge bezeichnet werden dürfen, bleibt dahingestellt. Es machten sich ganze Familien in Richtung Grenze auf, nachdem in den sozialen Medien, eine entsprechende Nachricht verbreitet wurde. Wer diese Nachricht verbreitet hat, konnte nicht mehr geklärt werden.

Unverständlich erscheint in diesem Zusammenhang wie die Flüchtlinge, die offensichtlich in Anlagen des Arbeiter-Samariter-Bundes und der EU untergebracht sind, überhaupt nach Griechenland kamen. Die Unzufriedenheit der zum großen Teil aus Kurdistan und den Maghreb- Staaten stammenden Flüchtlinge scheint sehr groß, wollen sie doch in die westeuropäischen Staaten.
Die Mehrzahl der Flüchtlinge will nach Deutschland, wie die Euronews in ihrem griechischen Beitrag berichteten.

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