Wikileaks und das mysteriöse Verschwinden von Arjen Kamphuis

Das seltsame Verschwinden des Cybersecurity – Experten Arjen Kamphuis

Gesichert gilt, dass Kamphuis, der seit Jahren zu dem engeren Kreis der Unterstützer von Assange gehörte, am 20. August in Bodø, vor dem Hotel Scandic Crown, das letzte Mal gesehen wurde. Er wollte mit der Bahn nach Trondheim. Kamphuis soll nicht suizidgefährdet gewesen sein. Sein Terminkalender war voll mit Plänen.

Am Hindukusch Nichts Neues, Cover, kasaan media publishers, 2016
Am Hindukusch Nichts Neues, Cover, kasaan media publishers, 2016

Tage danach fanden, als der Vermisste nicht nach den Niederlanden zurückgekehrt war, Polizisten ein Kajak in 50 km Entfernung. Später ein Fischer am Saltdalsfjorden in Ufernähe zwischen Fauske und Rognan den Personalausweis und andere Gegenstände aus dem zweifelsfreien Besitz von Kamphuis.

Etwa 10 Tage nach dem Verschwinden, wurde das Handy des Vermissten kurz in Süd-Norwegen, in Vikeså bei Stavanger, mehr als 1700 km von dem letzten bekannten Aufenthaltsort des Niederländers eingeschaltet. Etwa 30 Minuten lang. Das Telefon, in dem sich danach eine deutsche Karte befand, bewegte sich mit der Person in einem Umkreis von 75 km, bis es ausgeschaltet wurde.

 

Ein Unfall ist daher sehr unwahrscheinlich. Auch ein Suizid scheidet nach Meinung der Beobachter aus.
Ein freiwilliges Verschwinden scheint sehr unwahrscheinlich.

Wer kann Angaben zu einer deutschen SIM Karte machen, die in diesem Zusammenhang in Vikeså bei Stavanger aktiviert wurde?

Was ist also geschehen?

Trotz, dass die norwegische Polizei, die von Niederländern unterstützt wurde, eine Land – und Wassersuche durchführte, fehlt bis heute jede Spur von Kamphuis.

Folgte Kamphuis einer Spur?

Die Geschichte wirkt komplett bizarr, fügt man die Fakten aus dem Fall zusammen, die bislang durch die norwegische Polizei veröffentlicht wurden.

Wurde Kamphuis entführt oder wurde er Opfer eines Verbrechens?

Wikileaks – Sympathisanten sprechen von einer Verschwörung, die nun neue Nahrung erhält, da Assange heimlich angeklagt wurde.

Am Hindukusch Nichts Neues, Cover, kasaan media publishers, 2016
Am Hindukusch Nichts Neues, Cover, kasaan media publishers, 2016

Der Australier Assange, der seit 2012 in seinem ambivalenten Asyl in der ecuadorianischen Botschaft in London ausharrt, weil er fürchtet, in die USA verbracht zu werden. Dort versucht man den eingebürgerten Landsmann seit geraumer Zeit loszuwerden. In den USA droht Assange möglicherweise die Todesstrafe, weil er tausende Dokumente veröffentlichte, die über Amerikas schmutzige Kriege, Korruption und Menschenrechtsverbrechen berichteten. Die USA werfen ihm Spionage vor.
Der Gründer von Wikileaks wurde unter dubiosen Umständen wegen einer Vergewaltigung in Schweden international gesucht und 2012 in Großbritannien festgenommen. Das schwedische Verfahren ist mittlerweile, wegen Verjährung, eingestellt. Assange muss sich jedoch den britischen Behörden stellen, da er damals den Kautionsauflagen nicht nachkam.

 

Im Zusammenhang mit der nunmehr geheimen Anklage gegen Assange ist es auch denkbar, dass der Niederländer entführt wurde. Es soll in der Nähe des Ortes Bodø einen geheimen Militärflughafen der Norweger geben.

Wurde der Niederländer in die USA gebracht, um die Anklage gegen Assange vorzubereiten?

Oder wurde er einfach Zufalls-Opfer?

Personenbeschreibung von Arjen Kamphuis
Kamphuis hat lange blonde Haare und trägt Brille. Er ist 47 Jahre alt, ca. 1,78 m groß und von normaler Statur. Normalerweise war er schwarz gekleidet und trug einen schwarzen Rucksack. Er war ein begeisterter Wanderer.
Wer Informationen hat sollte sich an die Adresse:FindArjen@gmail.com wenden.
Oder direkt an die niederländische Polizei.

 

 

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Das seltsame Verschwinden des Cybersecurity – Experten Arjen Kamphuis

Gesichert gilt, dass Kamphuis, der seit Jahren zu dem engeren Kreis der Unterstützer von Assange gehörte, am 20. August in Bodø, vor dem Hotel Scandic Crown, das letzte Mal gesehen wurde. Er wollte mit der Bahn nach Trondheim. Kamphuis soll nicht suizidgefährdet gewesen sein. Sein Terminkalender war voll mit Plänen.

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