Der 9. November der Deutschen

Der 9. November der Deutschen

Kein Tag bewegte die deutsche Geschichte, wie der 9. November. Es waren Tage voller Nationalstolz, der Revolution zugewandt. Aber auch Tage tiefster Beschämung. Natürlich durch die Nazis, die ein Teil des Volkes, die Juden, plangemäß verfolgten.
Geschichte scheint sich unheilvoll zu wiederholen.

An einem solchen Tag wollen Rechtsradikale durch Berlin marschieren. Eine tiefere Schande gibt es für Deutschland nicht.

Jeder Deutsche sollte im Geist des 9. November aufstehen und die braune Brut vertreiben. Nazis haben auf Deutschlands Straßen nichts zu suchen.

Es muss gesagt werden. Immer wieder, bis es keinen rechten Gleichschritt-Marschierer mehr gibt.

Das Ende der Märzrevolution 1848
Das erste Aufbegehren für eine Demokratie, das Suchen nach einem Staat verstarb am 9. November 1848.

Der ehemalige Kassler Rechtsanwalt Philipp Scheidemann ist noch heute ein Held. Er rief die 1. Deutsche Republik aus.

Am 9. November 1923 marschierte Hitler mit seinen Getreuen los, um zu in München den Hitler- Ludendorff Putsch zu vollführen. Es wurde ein Blutbad, wie alles, was Nazis anfassten. Die NSDAP wurde verboten. Hitler wurde inhaftiert. 1933 wurde er zum Reichskanzler ernannt.

Die Nazis fielen am 9. November 1938 über die deutsche, jüdische Bevölkerung her.
Einer der schlimmsten Tage deutscher Geschichte.
Eine Schande für die Kulturnation Deutschland, weil Juden zu Deutschland gehörten, wie die Deutschen selbst.
Es waren Deutsche.
Hitler und seine verbrecherische Brut amputierten die wundervolle Geschichte, die Menschen, das Wissen, die Kunst, den Glauben, aus Deutschland.

Vor den Opfern sollte man sich noch heute in Demut verneigen.

Am 9. November 1989 brach die Berliner Mauer. Eine simple Pressekonferenz, die Günter Schabowski, SED, abhielt, beendete die deutsche Teilung.

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Kein Tag bewegte die deutsche Geschichte, wie der 9. November.

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