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Afrika

Am Strand von Tarifa zeigt sich Europas Problem

Nach dem Sturm auf Ceuta, der durch Flüchtlinge teilweise gewaltsam erzwungen wurde, landen nun mittlerweile Boote an der Costa del Sol bei Tarifa. Europa bleibt ratlos.

Pauschaltourismus durch Schlepper

Da, wo normalerweise Urlauber in der Sonne liegen, landen nunmehr Boote an, die über die Straße von Gibraltar an die Costa del Sol kommen. Boote, chinesischer Bauart, erhältlich bei alibaba, für jeden Schlepper das Extra- Geschäft.
Es gilt den Schleppern das Geschäft unmöglich zu machen. Schon in der Westsahara.

Die Meerenge von Gibraltar, kasaan media 2018
Die Meerenge von Gibraltar, kasaan media 2018

Seit Jahren versuchen die Verzweifelten und die, die keine Hoffnung mehr haben, aus Afrika zu entfliehen.
Es geht nicht mehr.

Tarifa, kleines Nest in Andalusien, kasaan media 2018
Tarifa, kleines Nest in Andalusien, kasaan media 2018
Tausende Afrikaner warten im marokkanischen Hinterland auf eine Gelegenheit, kasaan media, 2017
Tausende Afrikaner warten im marokkanischen Hinterland auf eine Gelegenheit, kasaan media, 2017

Es sind Hunderte verzweifelter Afrikaner, die sich in absolut nicht seetüchtigen Booten über das Mittelmeer trauen. Jeder, der normalen Verstandes ist, kann nicht weiter schweigen. Menschen werden ertrinken und die Aufnahmefähigkeit Europas ist erschöpft.

Eine weitere Flüchtlingswelle hält Europa nicht mehr durch, Afrikaner, die aus dem bettelarmen Niger, aus dem Tschad und aus dem südlichen Libyen entfliehen, sind ein Problem, das seit Jahren existiert. Der Sturm auf die Enklave Ceuta sollte den Verantwortlichen zu denken geben. Nun wird mit Gewalt, in diesem Fall, selbstgebauten Flammenwerfern versucht, die Grenze nach Europa zu erreichen.
Im Hinterland warten Tausende von Flüchtlingen, die die Grenze nach Europa überschreiten wollen.
Sie werden dem Beispiel folgen, ihr Ziel mit Gewalt zu erreichen.

Einzige Lösung ist, Afrika muss attraktiver werden.
Schon in Afrika muss dafür gesorgt werden, dass die Fluchtwilligen nicht mehr fliehen wollen. Die ehemaligen Kolonialmächte müssen sich darum bemühen, eine Lösung in Afrika zu ermöglichen.

Es geht nicht an, dass Afrikaner in Abflüssen neben der Straße in Marokko leben und warten müssen. Die Wälder hinter Ceuta sind voll mit denen, die keine Zukunft mehr in Afrika sehen.
Sollte keine zeitnahe Lösung gefunden werden, wird es zu sozialen Unruhen kommen, deren Ausmass nur den Radikalen dienen.

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