Saudische Suffragette in ernsten Schwierigkeiten?

Ich will Gesetze machen, nicht brechen

Loujain Alhathloul scheint in ernsten Schwierigkeiten.

Verräterin wider Willen und durch Gerüchte

Die Welt sollte die Augen in Richtung Saudi Arabien wenden.

Ein jeder sollte dieser Tage den Namen von Loujain Alhathloul im Gedächtnis haben. Ihr gilt die Hilfe der Weltgemeinschaft.

Bislang sind es nur Andeutungen über die Todesstrafe, die unter dem Vorwand der Spionage für Qatar unterhalten zu haben, an die Öffentlichkeit dringen. Qatar ist der verhasste Erzfeind Saudi Arabiens.

Saudi Arabien ist ein verkrustetes System, das in der Religion, die nichts im Staatswesen zu suchen hat, stehengeblieben ist.

Reformen sind im Wahhabismus nur Mittel zum Zweck, die Macht einer Klasse zu erhalten, die ohne die Einnahmen aus dem Ölgeschäft nicht mehr tragbar wären.

Menschenrechte sind in Saudi Arabien Makulatur. Man soll sich nicht blenden lassen.

Eigentlich ist eine Suffragette nichts Negatives. Schon gar nicht in diesem Zusammenhang.
Jedoch, wie vor 100 Jahren mit der wunderbaren Emeline Pankhurst werden die Frauen, die um gleiche Rechte kämpfen, zu Kriminellen gestempelt.


Mehrfach wurde die junge, beliebte Aktivistin Loujain Alhathloul, die kein Gesetz brechen will, sondern nur erneuern will, massiv angegriffen und auch inhaftiert. Auch ihre Familie wurde angefeindet.

Eine Stellungnahme von ihr selbst liegt nur in arabischer Sprache vor, die jedoch schon vor einiger Zeit veröffentlicht wurde.

So fuhr sie 2014 Auto, was eigentlich das einfachste in anderen Teilen der Welt ist. Dafür wurde sie vom Regime des Königshauses geächtet. Nun dürfen bald alle Frauen fahren. Es ist der Verdienst die Aktivistin.

Leider sind aber Frauen in Saudi Arabien auf dem Niveau eines Haustiers oder eines Gegenstandes, darüber täuschen auch nicht seichte Reformen hinweg, die der neue König Salman in Szene setzte.

Sie wirken eher lächerlich, so werden z.B. Frauen werden immer noch gezwungen, einen Ganzkörperschleier zu tragen. Die Liste der Unmenschlichkeiten nimmt kein Ende, wenn es darum geht, Frauen zu entrechten.

Die saudische Regierung hat mittlerweile zehn Frauenrechtsaktivisten innerhalb der letzten Tage festgenommen. In Saudi Arabien kann untersagt werden, dass sich die Beschuldigten einen Anwalt nehmen oder die Familie informieren.
Saudi Arabien ist nicht als Demokratie bekannt.
Einfachste Grundregeln, wie die elementare Gleichheit zwischen Mann und Frau, sind dem Regime in Jeddah fremd.

Nun sollten die Frauen der Moderne, des Westens, auf ihre Schwestern in Saudi Arabien achten, diese im Kampf um elementare Menschenrechte unterstützen, nicht den Henker mit dem Säbel seines Amtes walten lassen.


Loujain Alhathloul wäre die baldige Freiheit zu wüschen, damit sie weiterkämpfen kann, und nicht ein schäbiger Femegerichts-Prozess, dessen Ausgang man schon erahnen kann.

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