In den Straßen von Johannesburg

Es wird dunkel in den Straßen von Johannesburg

-Monetärer Populismus

Südafrika hat es geschafft.
Der ewig gut gelaunte Präsident Dr. Jacob Zuma, ein Fossil des ANC-Korruptionsautomaten trat zurück, als es eng für ihn wurde.
Zuma, der einst Mitglied des militanten Armes des ANC, Umkhonto we Sizwe („Speer der Nation“).war, als es um die Freiheit von Millionen schwarzer Südafrikaner ging, hatte sich in seinen finanziellen Transaktionen so verheddert, dass er nicht mehr tragbar war. Selbst für den mittlerweile kritikunanfälligen ANC, der alle Ziele des Ausnahmepolitikers Nelson Mandela und der Anti- Apartheidspolitik verraten hat.

Man fragt sich, warum Tausende sterben mussten, damit sich eine Klasse völlig fehlgelenkter Politiker erhebt, die gleichen Fehler aus der Politik der dunklen Jahrzehnte zu wiederholen.

Stunde der Rache

Und nicht nur das.

Der ANC, nun mit dem ehemaligen, steinreichen Gewerkschaftsboss Matamela Cyril Ramaphosa als Präsidenten, betreibt über viele Wege eine Art Apartheid gegen Weiße. Man will es nicht glauben, erinnert man sich der Tage, als Frederik Willem de Klerk seine politische Sternstunde in die Geschichtsbücher verewigte.

Südafrika geht ein Vierteljahrhundert nach der Abschaffung der Rassentrennung einen Weg, der an die Wege des Robert Mugabe erinnert, der Rhodesien zugrunde richtete, sich dabei aber die Taschen vollstopfte und einen Stab für das „Klima der Angst“ im Lande schuf.

Cyril Ramaphosa (2015)
Von Erfan Kouchari – <a rel=“nofollow“ class=“external free“ href=“http://www.tasnimnews.com/fa/media/1394/08/17/9108a>, CC-BY 4.0, Link

Damit noch nicht genug, die linkspopulistische EFF des Julius Malema, der glaubt durch spektakuläre Aktionen der völlig wirren Parteiführung, versucht das Land, hauptsächlich von Weißen als gestohlen anerkennen zu lassen. Rechtssicherheit gibt es nicht mehr, wenn es um die Ziele der EFF geht. So mancher Exil- Rhodesier sieht sich das zweite Mal mit Enteignung in seinem Leben konfrontiert.

Malema propagierte unlängst in einem seiner rassistischen Ausfälle, die Weißen zu erschießen. Mehr hat er an „politischer Substanz“ nicht zu bieten, verkauft sich aber gleichzeitig als Anwalt der kleinen Leute, der er zweifellos nicht ist. Malema ist ein populistischer Clown, der nichts Substantielles zu bieten hat.

Wer nicht seiner Meinung ist, wird wie die Premierministerin des Kaps, Helen Zille, als „Imperialistin oder als Rassistin“ bezeichnet. Malema polarisiert, polemisiert und ist ein Demagoge der übelsten Sorte. Nur so gelingt es ihm, auf Stimmenfang zu gehen und durch Intrigen. Er selbst ist in zahllose Korruptionsaffären verwickelt und lenkt durch die von ihm geforderte Landreform von sich und seinen zum Teil erschreckenden Taten ab.

Ein solches Südafrika kann nicht das Land sein, in dem Touristen aus Europa ihren Urlaub verbringen. Die internationale Staatengemeinschaft muss erneut Sanktionen beschließen, sollten Typen wie Malema nicht aus der südafrikanischen Politik verschwinden.

Investitionen sind bei politischen Kräften, wie dem EFF unangebracht.

Was macht Neu- Präsident Ramaphosa?

Nichts, weil er wahrscheinlich nicht in die Zielscheibe von Malema geraten will.

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