Fratzenbuch

Salamitaktik im T -Shirt >

Beschämend für Mark Zuckerberg ist es, dass er einer Diktatur Vorschub leistete. Der von Trump-wer jetzt nicht aufwacht, verpennt die Abschaffung der Demokratie. Diese ist schon in Bewegung.

Zuckerbergs Facebook ist ein Teil davon.

Hinter Facebook verbirgt sich eine hässliche Fratze, die der Spitzelei und Auskundschafterei. Eine Win-Win Situation. Trump erhielt die Daten durch Cambridge Analytica und Zuckerberg verdiente an der Werbung des Facebookmolochs.


Das peinliche Gebaren ist der Anspruch von Facebook, der Branchenprimus Nummer eins zu sein.

Dass das Unternehmen von Mark Zuckerberg schon seit Jahren nicht mehr ist, was es vorgibt zu sein, steht fest. Facebooknutzer wurden für alles und jedes Profil ausspioniert. Jedes einzelne Detail aus dem Leben zu wissen, verhieß im Konzern mehr Werbeeinnahmen, da Profile zugeschnitten werden konnten. Facebook war von Anfang an so ausgelegt, das es später einer Diktatur, diesmal der von Donald Trump zum Wahlsieg verhelfen sollte.
Es ist bezeichnend, und zeigt allerdings auch nur, dass ein solches soziales Netzwerk eine Datenkrake ungeahnten Ausmaßes ist.

Nun macht Zuckerberg ein wenig blabla und glaubt mit einer Show verloren gegangenes Vertrauen wiederherstellen zu können. Dem ist nicht so. Facebook ist zur Meinungsdiktatur, zu einem Staat in allen Staaten mutiert, und hat sich über jegliche Gesetze hinweggesetzt.

Alles andere ist Kosmetik.

Zuckerberg will ein wenig an der Fassung modellieren, die die Öffentlichkeit sieht. Es wird wieder beim Alten bleiben, weil diese Staaten in den Staaten sich nicht ändern wollen oder können. Sie müssen es auch nicht, lauscht man den Worten von Mark Zuckerberg sehr aufmerksam. Milliarden, und wenn es nur ein paar Milliarden sind, die dem steinreichen Mark Zuckerberg nur sehr wenig bedeuten, allerdings mehr, als all seine Nutzer zusammen.Es ist noch nicht einmal Schadensbegrenzung, sondern lediglich Hinhaltetaktik, die Zuckerberg nach einigen Tagen des Schweigens als reumütig gespielter Sünder der erstaunten Weltöffentlichkeit präsentierte.

Zuckerberg nimmt an sich die User nicht ernst- wie könnte er auch, würden ihm Millionen am Tag an Einnahmen entgehen. Ihn interessiert längst nicht mehr, was an der Basis bei Facebook geschieht, dass sich User darüber beschweren, dass sie ständig und vehement wegen Werbung angegangen werden, dass selbstständig Seiten eingerichtet werden, die dann den Betrieb bewerben sollen, für die man Tag und Nacht irgendwelche E-Mails erhält, die darauf verweisen, dass man doch seine Freunde informieren soll über die Werbung, die man kauft. Facebook ist nur Facebook und nicht irgendein Regierungsinstrument, um eben zu spitzeln, was soziale Netzwerke augenscheinlich am besten können.

Das verprellt den letzten User.

Zuckerberg kann auch nicht, im Rahmen der gewöhnlichen Salamitaktik von Facebook, zugeben, ob nicht viel mehr Profile einfach von Dritten für ihre Zwecke missbraucht wurden. Oder, einer Diktatur in die Hände fielen. Irgendwann wird er begreifen, dass die Idee eines staatenübergreifenden Systems, wie er es geschaffen hat, eine besonders hässliche Fratze hat und eigentlich nur eine Zeiterscheinung war.
Facebook zensiert hemmungslos, sollte man nicht Werbung bezahlen.
Jede Hetze scheint erlaubt, wenn diese dann bezahlt wird. Nur einige scheinen in den „Topf“ von Facebook zu passen, dürfen sich hinter der Fratze verbergen.

Der Aufruf, sein Profil zu löschen, wie es der ehemalige Entwickler von whatsapp tat, ist überzogen und entspricht nicht dem Zeitgeist- schließlich will man doch wissen, wohin die Daten gegangen sind, und wenn diese am Ende nur zur Auswertung einer Diktatur zur Verfügung standen und stehen.

3,913 total views, 3 views today

Folgen Sie uns auf Social Media

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.