Hunderte Kumpel in südafrikanischer Goldmine eingeschlossen

Eingeschlossen wegen Stromausfall

Dass südafrikanische Goldminen gefährliche Orte sind, kann sich jeder vorstellen. Der Oranje Vrystaat, gesegnet mit Bodenschätzen, macht da keine Ausnahme.

Nun sind aber in der Beatrix Mine, die zu einem der ältesten noch in Betrieb befindlichen Abbauschächte (Shaftsinking: 1985) gehört, mehr als 900 Kumpel in einer Tiefe von mehr 1000 Metern eingeschlossen. 65 konnten laut SABC gerettet werden.
Nach einem Sturm über Oranje Vrystaat brach die Technik zusammen, um die Aufzüge des Bergwerks wieder in Betrieb nehmen zu können. Derzeit würden Generatoren auf das Gelände des Bergwerkes außerhalb von Theunissen gebracht, berichtet die Association of Mineworkers and Construction Union (AMCU) unabhängig von der SABC ( Suid-Afrikaanse Uitsaaikorporasie (SAUK)) in den Nachrichten.
Mittlerweile versammeln sich Familienmitglieder der Bergmänner auf dem Gelände der Mine.
Südafrika hatte in vergangener Zeit immer wieder schwere Unglücke in den zum Teil maroden Anlagen.
Die Sicherheitsbestimmungen gibt es zwar, aber kaum jemand kann diese einhalten, wird hinter vorgehaltener Hand geflüstert.
Die Bergwerksgesellschaft soll laut Auskunft der AMCU mit der Situation völlig überfordert sein.
Da klingt das Video der Betreibergesellschaft Goldfields of South Africa wie Hohn:


Copyright: Goldfields of South Africa
Realistisch scheint jedem, der schon einmal zu Besuch unter Tage war, eher dieses Video aus dem letzten Jahr:

Harmony Gold Mining Company, Skag Odensdaalsrus, R30
Harmony Gold mine shaft on R30 to Odensdaalsrus.jpg
By Bruce Paulmac at English Wikipedia, CC BY-SA 3.0, Link

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