Der nervenaufreibende Job des Bombenentschärfers

Auch wenn Journalisten eine Menge erleben in ihrem Berufsleben, bei der Sicht auf die Bombe, hier wahrscheinlich eine amerikanische Brandbombe aus dem 2. Weltkrieg, wird es einem bei den Fotos mulmig.

Vorallendingen, wenn der Herr neben der Bombe noch den Zünder anfasst, und völlig unbeirrt, ob der zweiten, schon geplatzten Bombe, in aller Ruhe seinen Werkzeugkasten auspackt. Zum Beruf des Entschärfers gehören, neben starken Nerven, ruhige Hände.

Eine exzellente Ausbildung gehört auch dazu, die die Männer des Kampfmittelräumdienstes erfahren, neben ihrer Jahre währenden Erfahrung.

Auf Deutschland fielen in den letzten Kriegsjahren eine unvorstellbare Menge Bomben, von denen viele einfach Blindgänger waren. Meistens findet man heute die Bomben bei Bauarbeiten, anhand von Luftbildern der Alliierten, die diese schon in den 1960-er Jahren an die ehemaligen Kriegsgegner freigaben.

Doch die Bomben haben noch ihr tödliches Potenzial behalten, nach all den Jahren ist Wirkung noch immer die gleiche, vielleicht ein wenig geringer.

Die Bilder aus Schwabing vom 28.08. beweisen, welch eine Kraft bei der Explosion des gefährlichen Erbes entfesselt wird:

Weitere Bilder aus dem Sommer 2016 in einem Waldgebiet bei Nordhausen :

Wer eine Bombe, eine Granate, die meistens harmlos aussehen und mit einer Kappe Rost überzogen sind, findet, sollte niemals versuchen diese zu berühren oder selbst irgendwo deponieren. Es besteht Lebensgefahr. Sofort den Notruf wählen und auf das Eintreffen des Kampfmittelräumdienstes warten.

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