Die Lobby des afrikanischen Elefanten

Fast ausgestorben ist der afrikanische Elefant, wie Forscher dieser Tage berichten.

Einige der Elefanten landen auf Märkten, wo Wildfleisch, so genanntes Bushmeat, verkauft wird. Hier wird das Fleisch vertrieben, das die Wilderer bei ihren Raubzügen erbeuteten. Es wird bei Tag und Nacht Jagd auf die stark geschundene Rasse gemacht, ohne Rücksicht auf Verluste.
Die Wilderer sind hochmobil und gut organisiert.
Die Händler, die die Wilderer bedienen, kennen keinerlei Hemmungen. Von den Elefanten, die als Beute starker Männer präsentiert wird, kann alles verwertet werden, die Stoßzähne, die Knochen aus denen Schmuckarbeiten gefertigt werden,das Fell für Handtaschen und das Fleisch auf Märkten.

Im Kongo werden die Knochen der Zwerg-Elefanten als besonders Potenz fördernd angeboten.
Was wundert man sich über das Aussterben der afrikanischen Elefanten, wenn es gerade in den Ländern geschieht, in denen die Regierungen von einer konstanten Diktatur geprägt sind.
Die dortigen Machthaber haben kein Interesse an der Erhaltung der Art, vielleicht am Genuss des Fleisches oder an den astronomischen Profiten der Jäger.
Die Lebensräume der Elefanten sind gestört, durch Straßenbau, menschliche Siedlungen und Industrie und durch die Wilderei.
Der afrikanische Elefant hat keine Lobby. Nur wenige sehen das langsame Sterben der afrikanischen Riesen kommen.

Seit 1961 setzt sich, z.B.der WWF für den Schutz der Elefanten ein, seit 1995 in über 60 Projekten zum Schutz des afrikanischen Elefanten.
Es ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

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