Die Seele aus dem Leib gebombt – Kabul, Afghanistan

Hier erreichen uns Bilder, die selten aus Afghanistan kommen.

Kaum Menschen kennen die doch sehr befremdliche Stille in dem Land, das durch Taliban auf der Welt bekannt ist. Aber Afghanistan ist mehr und wir alle sind gehalten, dieses Land und die Menschen zu würdigen.
Ihr Schicksal.

Man fragt sich, warum all die Afghanen fliehen, nach Europa kommen, diese Bilder sind selten und fast vergessen.
An einem sonnigen Nachmittag im Stadtteil Wazir, einem der äußeren Distrikte der Metropole Kabul. Es sind selten gewordene Aufnahmen aus dem Land, in dem die meisten Menschen seit bald 40 Jahren im Krieg leben.

In solchen Oasen der Ruhe, wenigen Momenten, sieht man die Diskrepanz des realen Lebens in der Hauptstadt Kabul. Tausende sind in den Kriegen sinnlos zum Opfer gefallen, und jeder Afghane weiß, ahnt, es werden noch tausende Landsleute mehr sein, die für diffuse Motive angeblicher Glaubensfragen sterben.
Eigentlich geht es nur um wirtschaftliche Interessen.

Bomben, um zu verdienen. Das Land wurde der eigenen Bevölkerung genommen, um ein schmutziges, elendes Geschäft zu machen.
Jeder Tag, an dem die Sonne aufgeht, kann der letzte sein. So verlassen die meisten Afghanen das Haus, einen jeden Morgen.

Eine Autobombe, ein Sprengsatz auf dem Markt, eine Explosion durch einen Selbstmordattentäter. Was für ein Leben?
Man fragt sich, wie die Afghanen, denen die Seele aus dem Leib förmlich herausgebombt wurde, damit umgehen.
Man fragt sich auch, was in den Taliban vorgeht, was in George Walker Bush vorging, der Diplomatie mit Bomben betrieb und eigentlich den, den Taliban folgenden, IS erst möglich machte.
Man fragt sich so viel, wenn man über Afghanistan nachdenkt.

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