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Crime USA

Neues von D B Cooper

Der angebliche D B Cooper Quelle: FBI

Nun soll es doch vorbei sein, oder vielleicht auch nicht… zumindest liess das FBI erklären, dass der Fall nun ins Archiv gewandert ist, da man den Täter wahrscheinlich nicht mehr fassen kann. Wer’s glaubt?

Die mysteriöseste Flugzeugentführung Amerikas findet kein Ende.
Im Gegenteil: Eine ganze Reihe von „Selbstbezichtigern“ und eine krude Mischungen aus Agentenstories (Wenn es niemand war, war es die CIA) begleiten den bis heute ungeklärten Entführungsfall einer North West Airlines Maschine aus dem Jahr 1971 von Portland im Bundesstaat Oregon aus.

Erinnern wir uns, ein Mann, der sich D Cooper nannte, aus dem später aus ermittlungstaktischen Überlegungen DB Cooper gemacht wurde, entführte einen Airliner am Vorabend des Thanksgiving 1971 von Portland nach Seattle.

Damit nicht genug, er forderte von seinem bequemen Sitz, beim Gin ohne Eis, aus, dabei zeigte er der entsetzten Stewardess eine Reihe von Kabeln und roten Stangen in einem handelsüblichen Aktenkoffer, 200.000 US$ und sage und schreibe, vier Fallschirme.

Die durch zahlreiche Kuba Entführungen in den Tagen gebeutelten US Behörden lieferten die von Cooper geforderten 200.000 US$ und die Fallschirme, die Maschine wurde betankt und Cooper gab vor, nach Mexiko fliehen zu wollen. Die Geiseln wurden freigelassen, niemand kam zu Schaden und die Maschine drehte wieder um.
Die Boing 727, die über eine Hecktreppe verfügte, bot dann dem Mann, der aus ca. 3000 Meter Höhe in die Wälder über dem Columbia River absprang, die perfekte Umgebung, um endgültig sich dem langen Arm der Justiz zu entziehen. Er verschwand in der kalten Nacht in seinem Maßanzug durch die „Hintertür“ der Boing 727, die diese Treppe als Ausstattungsmerkmal hatte.
Jahre später, 1980, fand ein spielender Junge an dem besagten Columbia River, 5.800 US$ aus dem natürlich registrierten Lösegeld im Sand der Uferböschung. Von dem restlichen Geld tauchte nichts mehr auf.

Nunmehr behauptet eine junge Frau, dass der mysteriöse DB Cooper ihr Onkel war, ein im Koreakrieg ausgezeichneter Fallschirmjäger, im Auftrage der CIA die Entführung bewerkstelligte.

Eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Fahndungsplakat des FBI und den Aufnahmen des Onkels aus diesen Tagen ist nicht zu leugnen.

Allerdings, warum sollte die CIA eine so groteske Flugzeugentführung in Auftrag gegeben haben?
Zudem, warum sollte die CIA noch Teile des Lösegeldes an der Stelle des Columbia Riversvergraben haben?

DB Cooper, der immer noch vom FBI gesucht wird, mutiert in den zahllosen Geschichten mehr und mehr zu einem Phantom, das sich selbst nach mehr als 40 Jahren endgültig im Dschungel der Annahmen und Gerüchte auflöst.
Amüsant ist die Historie allemal.

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