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Trump USA

Trumpistan oder die neue Sezession in den USA

New York, 2016 All Copyrights by Marinella Charlotte van ten Haarlen kasaan media publishers, November 2016

(ny/jhb/eCT)
Trump wurde gewählt. Es war der Wille des amerikanischen Volkes und die Amerikaner sind der unbestrittene Souverän der Vereinigten Staaten. An diesem Umstand hat niemand etwas zu deuteln oder sich einzumischen. Jedoch die gewaltige Größe und die wirtschaftliche Kraft der USA bestimmen seit Jahrzehnten die gesamte Welt und letztlich das Geschick über Frieden und Freiheit.

Der populistische New Yorker Immobilienmogul profitierte von dem bizarren Wahlsystem der USA und von den ewig Frustrierten, die der zum Teil elende Neoliberalismus hinterlassen hat. Gerade dieser Neoliberalismus war das Unglück der glücklosen Hillary Rodham Clinton.

Die USA liegen in den Trümmern ihrer eigenen Politik. Kriege und Feldzüge, die wie Kreuzzüge wirkten, brachten Amerika an den Rand des Abgrunds. Gerade Trumps konservative Vorgänger, wie der unfähige Ex-Präsident George Walker Bush richteten das Land systematisch zugrunde.  in Teilen des Landes sind die Vereinigten Staaten finanziell,politisch und moralisch abgeschlagen , zu einem Dritte Welt Staat verkommenen,  und leider muss man Trump in diesem Zusammenhang zustimmen, ein Hort der Kriminalität geworden.

Trump ist ein neokonservativer Monarch mit Volk, jedoch ohne Visionen, sieht man von den populistischen Sprüchen ohne eigentliche Substanz ab, die ihm letztendlich den Wahlsieg brachten. Niemand soll sich täuschen: Trump ist ein intelligenter Despot in spe.
Trump wäre nicht Trump, wenn er die elementaren Grundsätze einer Demokratie achten würde. Trump hat früh gelernt, dass diese nicht gelten, sonst hätte er seine Ausgangsposition zu dem Präsidentenamt nicht erreichen können. Für ihn, den Milliardär, gelten Gesetze nur dann, wenn er sie selbst schnitzt.
Er bedroht jeden, der nicht seiner Meinung ist, gleichgeschaltet wie bei den Nazis marschiert die Anhängerschaft des New Yorker Bauunternehmers in das organisierte Chaos eines 2. Sezessionskrieges. Trump ist zu populistisch, um den kurzen Weg in den Krieg zu erkennen, der vor seiner Haustür anfangen wird. Schon angefangen hat.
Die USA in dieser Form wird es bald nicht mehr geben. Was schert Trump die Demokratie, wenn er eine Diktatur errichten kann. Ihn schert auch das Schicksal von ein paar Millionen Menschen nicht, die ohnehin nicht in sein Weltbild passen, das sich zwischen neokonservativ und deutlich rechtsradikal bewegt. Dieser Präsident wird Amerika den Stempel Trumpistan aufzwingen. Großzügig verzichtet er auf sein Gehalt als Präsident, betreibt jedoch Vetternwirtschaft über seine Kinder, die in seinen undurchsichtigen Organisationen und im Schattenkabinett sitzen.

Der amerikanische Bürgerkrieg von 1861 bis 1865 ist heute noch präsent, da steht der nächste Bürgerkrieg vor Tür. In gleicher Angelegenheit. Ungehemmter, abartiger Rassismus eines augenscheinlich Wahnsinnigen, der an den Film „Dr.Seltsam oder wie ich gelernt habe, die zu Bombe lieben“ erinnert.  Amerikas gesellschaftliche Gräben sind so tief, dass zu einem organisierten Bürgerkrieg nicht mehr als das berühmte Fünkchen fehlt. Auslöser wird das sein, was der gewählte Präsident Trump tut oder vielmehr nicht tut.
Nach diesem zur absoluten Groteske verzogenen Wahlkampf kann er nichts mehr richtigmachen, nur noch eine Abstufung von falschen Handlungen wird man in die Geschichtsbücher schreiben können, selbst, wenn er sich noch so müht. Chronisten vergessen nicht, wie er den Wahlkampf führte. Das Niveau war schlicht nicht mehr vorhanden. Seine konzeptionslosen Ansagen täuschten nicht über seine wirren politischen Inhalte hinweg. Ein paar Verschwörungstheorien gehören dazu, wenn Trump seine geistigen Ergüsse von sich gibt.
Make America great again!„, ist ein Slogan, der an die Versäumnisse in der Infrastruktur eines politischen Müßiggängers gerichtet ist. Wenn es dann mal zu den Farmern auf das platte Land ging, in den Mittleren Westen, traten auch mal ein paar Progandalügen auf, die einem Angst machen können, weil sich daran zeigt, dass Trump keinerlei Hausaufgaben gemacht hat. Allenfalls hat er bruchstückhafte Informationen zu seiner Wahrheit aufgeblasen. Typen wie Trump verstehen es, mit der Angst der anderen zu spielen und sich daran, wie ein jeder Rechtspopulist oder Faschist, zu ergötzen.
Die marode Infrastruktur sorgt für Aufträge an die darnieder liegende Bauindustrie. Ein Diktator machte ihm das schon in den 1930er Jahren mit Straßen und Brücken vor. Ob Trump vor dem Spiegel seine bizarren Auftritte übte, ist nicht überliefert.

Trump fand sein eigenes Niveau im Sexismus, oder schlicht, wenn ihn der Ku-Klux-Clan feierte. Er widersprach den Glückwünschen nicht, um Angst zu schüren, dort wo er „aufräumen“ will. Dort, wo er mit GeStaPo gleichen Methoden die „Bad Hombres“ vertreiben will. Kinder, Alte, Frauen, an denen er sich erneut vergehen kann, für ein bisschen mehr Macht und eine Menge mehr Geld. Trump ist die Fortsetzung der Ursünde der Menschheit, im modernen Gewand eines Vorstadtrüpels mit schlechter Frisur und schlechter Rhetorik.

Freiheitsstatue, 2016 All Copyrights by Marinella Charlotte van ten Haarlen, kasaan media publishers, Nov. 2016
Freiheitsstatue, 2016
All Copyrights by Marinella Charlotte van ten Haarlen,
kasaan media publishers, Nov. 2016

Die Vereinigten Staaten machten sich dereinst einen Namen in der Geschichte als Weltmacht. Niemand sollte sich täuschen, diese Zeiten sind vorbei. Die USA mutieren in diesen Tagen, Wochen, zu einer schäbigen, elenden Diktatur. Trump träumt von der Säuberung der USA, er drückt sich aus wie ein Nazi, seine Rhetorik erinnert an die dunkelste Zeit Deutschlands. Als Teile der Bevölkerung entrechtet wurden, wie Trump das jetzt vorhat. Schande! Die Welt sieht wieder zu, wenn Menschenrechte mit Füßen getreten werden, von einem moralisch hässlichen Paranoiker, der so viele Existenzen schon zerstörte. Einem Blaubart, der Frauen zu Freiwild erklärte.

Trump will die Presse verfolgen lassen, damit sie über die geplanten Untaten nicht mehr berichten kann, schon wird nach den Übeltätern in den Reihen der Zeitungen und Fernsehanstalten gesucht. Obama wirkte wie der ergraute Konkursverwalter, der den Satan persönlich im Weißen Haus empfing, um mit ihm diplomatische Freundlichkeiten auszutauschen. Der Noch-Präsident Obama kann sich nicht sicher sein, ob er nicht auch Gegenstand von Ermittlungen der willigen Diener in einem Staat Trumpistan werden könnte.

Besonders zynisch wirkt die Geschichte der USA, wenn man daran denkt, dass ganze Generationen Männer in blutigen Kriegen fielen, um jetzt einen faschistischen Diktator in Washington als Präsident zu vereidigen.
Trumps Milliarden machen auf normale Menschen keinen Eindruck, für ihn jedoch ist Geld alles. Er ist einer der unliebsamen Kontrolleure, der alles und jeden kontrollieren, gleichschalten, aushebeln will, um als der Donald Trump im Untergang zu sagen: „Ich habe Euch vor dem Übel Hillary Rodham Clinton gerettet!“.
Wer will das?
Nur die, die ihr Handeln an der Wahlurne bis jetzt nicht verstanden haben.

Tausende formieren sich seit Tagen in den USA zum Widerstand. Vieles erinnert an Bürgerkriegszustände. Trump scheint den Ku-Klux-Clan zu schätzen, sie feiern ihn wie den eigenen Vorsitzenden. Rassismus wird die Gräben in Amerika noch weiter vertiefen.

Trump will eine Mauer zu Mexiko bauen lassen, Häuser, Fabriken, Wohnungen, Geschäfte nach Latinos durchsuchen, regelrecht wie hinter einer Front durchkämmen lassen,  Obamacare zum Teil abschaffen, Hillary Rodham Clinton durch einen Sonderermittler verfolgen lassen, wobei er selbst ein Sittenstrolch zu sein scheint. Er will Atombomben einsetzen, prahlte er. Er liebt die starken Männer, die sich nichts mehr sagen lassen, weil er als rechtsgerichteter Diktator auf dieser Welt seine eigenen Vorteile sucht. Demokratien sind mittlerweile Inseln, die mehr und mehr in der widerlich braunen See untergehen.
Trump will die Pressfreiheit einschränken, der Despot aus dem Weißen Haus  bewundert Diktatoren wie Putin und Erdogan, die dies schon machen.

Würde Trump der Patriot sein, der er vorgibt zu sein, er würde auf sein Amt verzichten. Er riskiert den Bürgerkrieg, den Einsatz von Atomwaffen, die Deportation von Millionen, die nicht zu seiner Klientel passen.  Auch seine Gegenkandidatin, Hillary Clinton, an der zahllose Skandale abperlten wie auf einer polierten Oberfläche, sollte kein politisches Amt mehr bekleiden dürfen. Sie gibt nun dem FBI die Schuld an ihrem persönlichen Waterloo. Das ist der Situation nicht angemessen und zeigt die Dekadenz einer Klasse, die sich so weit von ihrem Volk entfernt hat, dass diese Klasse nichts mehr mit den Menschen, die sie eigentlich vertreten sollten, gemein hat.

Trump dient nur Zielen der Vernichtung in seinem eigenartigen Selbstverständnis von Demokratie, die dann, sollte er diese wahrmachen, keine solche mehr ist. Abgeschafft. Donald Trump trägt die erbärmlichen Züge eines abartigen Diktators, eines durchaus rüpelhaften Neofaschisten. Kein Mensch will mit einem solchen Staat etwas zu tun haben. Trump bediente und bedient die, die glauben, zu kurz gekommen zu sein. Nun werden alle zu kurz kommen. Trump, der die Präsidentschaft als weiteres Business sieht, um sich mit allerlei persönlichen Geschäften zu versorgen, verzichtet auf sein Gehalt als Präsident. Er wird genug verdienen, darum muss niemand fürchten. Trump ist hemmungslos, so wie er Frauen verachtet, die gewachsenen Strukturen einer Demokratie, Hispanos als „Bad Hombre“ verunglimpft, gegen die LGBT Gemeinde wettert. So wird er als Präsident denen, die er als Opfer ausmacht, unermessliches Leid zufügen. Er ist ein böswilliger Schaumschläger, der augenscheinlich zu dem Job nicht zu gebrauchen ist.
Am Ende wird das amerikanische Volk dastehen wie die Handwerker in Atlantic City, denen er Millionen als Casino-Mogul schuldig blieb.

Selbst Trumps Republikaner hatten sich in dem schon bis zum perversen Irrsinn verdorbenen Wahlkampf von ihrem eigenen Spitzenkandidaten losgesagt. Aus gutem Grund, wie zu vermuten stand.
Lächerlich wirken die anbiedernden Glückwunschtelegramme der rechten europäischen Gesinnungsgänger an den höhnischen Rechtspopulisten. Einmal wollen auch sie in dem Kielwasser eines Mannes fahren, der auf das Schicksal der nach ihm schmachtenden Populisten keinerlei Rücksicht nehmen wird. Eine „Nacht der langen Messer“ ist auch hier zu erwarten, bis sich der stärkste der Menschenverächter durchgesetzt hat.
Vergessen wir nicht, Trump ist seinen Worten nach, glaubt man die „Bus Affäre“, ein widerwärtiger Sexist, der Frauen schon mal gerne zwischen die Beine fasst. In seiner Fantasie und in der Realität, glaubt man den Frauen, die sich meldeten. Trump will besitzen. Ohne Rücksicht auf Menschen, auf Frauen schon überhaupt nicht.

Angela Merkel sprach von einer nie dagewesenen Situation, indem sie Trump an elementare Rechte aller Menschen erinnerte. Sie vollzog eine dramatische Abkehr von der bisherigen deutschen Außenpolitik, die den Schulterschluss mit den USA vor langer Zeit das letzte Mal übte. Nach einem George Walker Bush, einem elenden Kriegsverbrecher, der seine Ranch in Texas liebt und intellektuell und moralisch mit dem Amt des Präsidenten überfordert war, kommt ein Raubtierkapitalist der übelsten Art in Washington an die Macht.
Die besonnen Geister werden Trumps Spiel schnell durchschauen und das Impeachment bei der kleinsten Entgleisung einleiten. Trump wird sich in seinen zahlreichen Geschäftsinteressen verstricken und als Präsident innerhalb kürzester Zeit unbrauchbar werden. Das Impeachment, das Amtsenthebungsverfahren, ist der wahrscheinlichste Plan, den durch eigene Unfähigkeit der Republikaner verursachten Kollateralschaden, den „Trumpel“ elegant loszuwerden und einen gemäßigten, neuen Präsidenten zu bekommen.
Aus Washington hört man jetzt, Wochen vor der Einführung Trumps am 20. Januar 2017, diese Überlegungen immer lauter werden.
Trumpistan wird also hoffentlich nicht lange Bestand haben und fußt, wie jede Diktatur, auf Korruption und Menschenverachtung. 
Und nein, die Aufrufe, ihm einmal eine Chance zu geben, sind verfehlt, kein Mensch auf der Welt will eine in Zügen faschistische Diktatur zulassen, wenn man diese verhindern kann.

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