Flüchtlinge

Facebook, Schlepper, Flüchtlinge (1) Die Profiteure des Systems

Papiere im Angebot Screenshot Facebook, 2018
Papiere im Angebot Screenshot Facebook, 2018

Fassungslosigkeit

Man sollte die Debatte nicht verallgemeinern. Nicht jeder Flüchtling verkauft seinen Pass. Warum sollte er auch?

Aber es nimmt Überhand und es ist bezeichnend. Eine weitere Schande für Europa, wenn deutsche und belgische Ausweispapiere öffentlich verhökert werden können. Es gibt ganze Gruppen bei whatsapp und Facebook, die sich nur mit Passkäufen, vornehmlich aus der BRD und Belgien, beschäftigen.

Papiere im Angebot Screenshot Facebook, 2018

Papiere im Angebot Screenshot Facebook, 2018

Griechenland wird mit dem schwunghaften Geschäft mit den Flüchtlingen komplett allein gelassen.


Im Zeichen des Fischs

Vor allem sollte das urchristliche Zeichen des Fisches, der Verfolgten, stehen. Wenn auch wir alle mit Moslems zu tun haben, die zum Teil, wie man aus Posts in den Gruppen ersehen kann, für die Christen nichts oder nur sehr wenig übrig haben.

Christen sollten sich nicht auf die gleiche Stufe stellen.
Demokraten erst recht nicht.

Niemand sollte versuchen, die zu adaptieren, die Schutz gewähren. Es würde unweigerlich zu einem Desaster führen.

Obwohl die, die augenscheinlich Schutz suchen müssen, nichts mit demokratischen Verhältnissen anfangen können. Natürlich diese nur bis dahin nützen, wo es einen Vorteil verspricht.

Wieder: Es ist keine Pauschalisierung, sondern nur auf die Facebook Portale bezogen.

Rückkehr in die Türkei, Screenshot Facebook, 2018

Rückkehr in die Türkei, Screenshot Facebook, 2018

Menschen, die verfolgt werden, sehnen sich nach Obdach. Das soll jeder erhalten, ohne Wenn oder Aber. Nur kann es nicht sein, dass Schlepper sich im Internet dumm und doof verdienen, mit dem Leid Dritter.

Das Leid der Flüchtlinge ist unbegreiflich, inhuman und es muss die Hölle auf Erden sein.

Schlepper Istanbul , Screenshot Facebook, 2018

Schlepper Istanbul , Screenshot Facebook, 2018

Fluchtwege

Die Wege der Flucht werden für Europäer, die solche Bilder fast nicht zu Augen bekommen, eindrucksvoll geschildert. Bei manchen Berichten, Clips, oder Videos muss man nicht Arabisch können, um die Situation, die Not, zu verstehen.

Die dubiose Rolle von Facebook

Wieder offene Gruppen für Schlepper und Passverkäufer auf Facebook. Es hat sich um die Flüchtlinge eine ganze Industrie gebildet. Eine profitable Industrie. Facebook verdient an der eingeblendeten Werbung.

Die Beiträge sind zum Teil von schrecklichem Heimweh, von verständlicher Zukunftsangst geprägt.

Wo ist eine europäische Idee, die dem Flüchtlingsstrom Einhalt gebieten kann, das menschliche Leid lindert und den Schleppern die Geschäftsgrundlage entzieht.

Schlepper können hier ganz offen Werbung für ihre Dienste machen. Bei Facebook stört das niemanden.
Kann man Menschen erklären, die vor Krieg und Terror weggelaufen sind, dass es ihnen in Deutschland auch nicht sehr viel besser ergehen wird.
Es gibt aber auch Scheinasylanten, die auf der Welle derer, die verfolgt werden, ihre persönlichen Ziele umsetzen.

Flüchtling Algerien, Screenshot, Facebook 2018

Flüchtling Algerien, Screenshot, Facebook 2018

Durch die Ausschreitungen in Griechenland fühlen sich viele Flüchtlinge unwohl. Es werden Wege aufgezeichnet, wie man am geschicktesten über die Grenze kommt.

Man fragt sich, wer wird eingreifen? Für Facebook sind das Kavaliersdelikte im Namen der Humanität.

Nein, es sind Geschäftemacher, die sich nicht von dem offensichtlichen Leid und den Geschäften des Forum distanzieren.

Die deutsche Zivilgesellschaft aber schon.

 

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